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Anlagen, die Strom und Wärme gleichermaßen erzeugen, können bis zu 36 Prozent Energie sparen. Die sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) greift auf Öl oder Gas zurück und liefert zuverlässig Strom für den eigenen Verbrauch. Der Bund erhöht jetzt die Zuschüsse für KWKs. Mindestens 1.500 Euro Zuschuss gibt es beim Kauf einer Anlage für Hausbesitzer in Lübeck und bundesweit, teilt die BHW Bausparkasse mit.

Eine KWK-Anlage findet ihren Platz im Keller. Dort produziert sie auf Basis von Öl oder Gas Wärme und zugleich Strom. Der kann zum Eigenverbrauch genutzt werden und sorgt dafür, dass sich die Stromrechnung reduziert. Überschüssiger Strom wird gegen eine Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Energieeinsparungen liegen bei dieser effizienten Form der Energiegewinnung bei rund 36 Prozent.

Die Förderung von 1.500 Euro für den Kauf einer Mini-KWK-Anlage wird über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gewährt. „Als Voraussetzung für die Förderung müssen Eigentümer einen Vollwartungsvertrag für das Gerät abschließen“, sagt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. Der Vertrag sichert Hauseigentümer in Lübeck gleichzeitig ab – er gewährleistet, dass die Kraft-Wärme-Kopplung auch nach vielen Jahren perfekt funktioniert. Die BHW Bausparkasse empfiehlt für Ein- und Zweifamilienhäuser in Lübeck kleine Kraftwerke mit einer Leistung von einem Kilowatt. Für den Kauf dieser KWK-Anlage gewährt die staatseigene KfW-Bank zinsgünstige Kredite.

 

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