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Dresden ist beim Erhalt historischer Bausubstanz besonders fleißig. Eine Studie kam zu dem Schluss, dass es der sächsischen Landeshauptstadt im Vergleich zu anderen Großstädten besonders gut gelungen ist, historische Bausubstanz zu erhalten. Wie Immobilienexperten mitteilten, hätten im Rahmen der Studie des Instituts Allensbach 68 Prozent der Befragten Dresden das beste Zeugnis ausgestellt. Berlin kam auf den zweiten Platz, auch Leipzig schnitt in der Studie gut ab.

Dresdens historische Bausubstanz lässt sich nicht nur auf den Zwinger, die Semperoper oder die Frauenkirche reduzieren – auch links und rechts des Elbufers erheben sich Gebäude, die inzwischen historischen Charakter haben. Die Sanierung der historischen Wohnhäuser in Dresden findet nun auch die Anerkennung der Deutschen: Sie sehen die Landeshauptstadt im Zusammenhang mit dem Erhalt historischer Bausubstanz ganz vorn. Bereits 2006 hatte es Dresden auf Platz eins geschafft.

Die Studie kommt auch zu dem Schluss, dass die Deutschen historische Altbauten den neuen, futuristischen Neubauten als Wohnform vorziehen. 84 Prozent der Deutschen fordern bei Innenstadt-Sanierungen die Restaurierung der alten Gebäude statt Neubauten. Zudem gibt es mit 79 Prozent eine überwältigende Zustimmung für Steuervergünstigungen bei der Modernisierung historischer Bauten.“ Was überrascht: Vier von zehn Deutschen wären bereit, für eine Altbauwohnung eine höhere Miete im Vergleich zu einer Neubauwohnung zu zahlen.

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