bv_solarwirtschaft_djd_solarmontage_270px_72dpi  Solarnutzer sehen ihrer Energierechnung entspannt entgegen

Nicht nur beim Blick aufs Thermometer frösteln Hausbesitzer, solange der Winter noch nicht gewichen ist – auch die drohende Heizkostenrechnung lässt sie erschauern. Einen Ausweg aus der Kostenfalle bietet die Nutzung der Solarenergie. Die Sonnenstrahlen lassen sich nicht nur zur Erzeugung von elektrischem Strom, sondern auch direkt zur Unterstützung der Heizung und zur Bereitung von warmem Wasser nutzen.
 

Hausbesitzer können gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn sie auf eine Kombination aus Brennwertkessel oder moderner Feststoffheizung mit einem Solarthermiesystem setzen. Sie schonen die Umwelt, schaffen sich ein Stück Unabhängigkeit von der Entwicklung der Energiepreise und können auf staatliche Fördertöpfe zurückgreifen.“Angesichts steigender Preise für Öl und Gas kann sich die Investition in Solarthermie bereits innerhalb weniger Jahre amortisieren“, erklärt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Denn eine Solaranlage kann in Verbindung mit einem modernen Heizkessel den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent senken.Zuschuss vom StaatMit Anschaffungskosten von 10.000 bis 12.000 Euro muss ein Vier-Personen-Haushalt für eine Flachkollektorenanlage zur Heizungsunterstützung rechnen. Rund zehn Prozent schießt der Staat über das sogenannte Marktanreizprogramm zu. (münchner-bauen berichtete) Im Neubau ist die Installation eines Solarsystems noch günstiger zu haben. Rund 20 Prozent können gegenüber einer nachträglichen Installation eingespart werden, da die Kosten für den Standard-Wasserspeicher zugunsten des Solarspeichers entfallen und direkt ins Dach integrierte „Indach-Kollektoren“ die Eindeckung darunter überflüssig machen.Heizöl – jeder gesparte Liter zähltUm die 70 Euro pro 100 Liter bewegte sich der Heizölpreis im Herbst 2010. Trotz vorübergehender Preisrückgänge muss ein Haushalt mit Ölheizung daher heute rund das Doppelte für Heizung und Warmwasser bezahlen wie noch vor zehn Jahren. Sinkt der Energieverbrauch durch ein gut geplantes Solarsystem um 50 Prozent, verbraucht ein durchschnittliches deutsches Einfamilienhaus rund 1.500 Liter Öl weniger im Jahr. Damit ist die finanzielle Einsparung bereits heute beachtlich – und wird bei steigenden Energiepreisen noch deutlich größer sein. (djd/pt)Informationen zu Fördermöglichkeiten und Fachbetrieben in BayernBSW – Bundesverband Solarwirtschaft e.VEnergieForumStralauer Platz 34 10243 BerlinTel.: 030 / 29 777 88-0Fax: 030 / 29 777 88-99E-Mail: info@bsw-solar.deDer BSW im InternetDas könnte Sie ebenfalls interessieren:Wie viele Kollektoren braucht das Haus?Die Sonne anzapfenHeizung und Warmwasser zum Schnäppchentarif 

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