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CO2 einsparen, Heizkosten senken, Energieeffizienz steigern – wer heute baut, kommt am Thema Wärmedämmung nicht vorbei: Jedes Eigenheim muss den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen und sollte im Unterhalt möglichst wenig kosten. Zudem werden sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen deutlich verschärfen. So soll der Primärenergiebedarf von Wohngebäude bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent sinken. Möglich ist das nur, wenn der Wärmeschutz optimal ausgestaltet ist. Schwachstellen wie der Keller und Wärmebrücken rücken daher immer stärker in den Fokus.

Mit einem entsprechenden Wärmeschutzkonzept können Bauherren die Basis für einen niedrigen Energieverbrauch legen. So vermeidet beispielsweise eine Schicht aus XPS-Dämmplatten unter der lastabtragenden Bodenplatte Wärmeverluste an das Erdreich. Das Material aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaumstoff ist so druckstabil, dass es das gesamte Gewicht des Gebäudes ohne weiteres trägt. Zudem trotzt es mit seiner geschlossenen Zellstruktur sowohl dem feuchten Erdreich als auch Grundwasser. Auch ungewöhnliche Bauformen spielen keine Rolle. Auch das runde Passivhaus von Architekt Werner Friedl in Adelzhausen zwischen München und Augsburg steht auf einem Wärmedämm- und Schalungssystem für Bodenplatten aus XPS.

Schleichende Energieverluste stoppen

Gemeinsam mit der Dämmung der Kelleraußenwände wird das Kellergeschoss rundherum warm eingepackt. Dank dieser sogenannten Perimeterdämmung lässt sich das Untergeschoss problemlos wohnlich nutzen. Einem Hobbyraum, zusätzlichen Schlafzimmer oder der eigenen Kellerbar steht nichts im Wege.

Neben dem Keller kann über so genannte Wärmebrücken schleichend Energie aus dem Gebäudeinneren verloren gehen. Wärmebrücken bezeichnen alle Stellen der Fassade, an denen mehr Wärme nach außen tritt als über den Rest der Wand. Typische Beispiele sind die Bauteilübergänge von der Wand zum Fenster, Rollladenkästen oder Raumecken. Durch den Wärmeverlust kühlt sich die Wand im Inneren ab, sodass sich Tauwasser niederschlagen kann. Im schlimmsten Fall entsteht Schimmel. Um die Lücken zu schließen, werden spezielle XPS-Platten von außen an der Fassade installiert oder während der Bauphase direkt in die Schalung eingelegt. (djd/pt).

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