Hydraulischer Abgleich senkt Kosten

Energiesparen ist in aller Munde. Kein Wunder, schließlich gehen 73 Prozent des Energieverbrauchs in die Erwärmung von Räumen, Warmwasser schlägt mit weiteren 12 Prozent zu Buche. Auch für das Klima ist der überhöhte Energieverbrauch ein Problem, 40 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen entstehen durch den Gebäudebestand, doch gerade einmal ein gutes Viertel der Heizungsanlagen in Deutschland ist auf dem Stand der Technik.

Das bedeutet hohe Kosten für die Betreiber und eine enorme Belastung für die Umwelt mit klimaschädlichem Kohlendioxid. Dabei können kleine Maßnahmen große Wirkung haben. Beim hydraulischen Abgleich stellt der Handwerker die Heizungsanlage so ein, dass die Heizkörper gleichmäßig mit Wasser versorgt werden. Die Kosten dafür sind überschaubar, senken aber Verbrauch und CO2-Ausstoß um bis zu sieben Prozent. Weitere Möglichkeiten zur Verbrauchssenkung stellen Einzelraumregelung und dezentrale Heizungspumpen dar, die anstelle von Thermostatventilen am Heizkörper befestigt werden. Sie laufen nur an, wenn warmes Wasser im Heizkörper benötigt werden.

Wann macht ein Heizungstausch Sinn?

Mit einer programmierbaren Einzelraumregelung lassen sich die Temperaturen immer dann absenken, wenn Wärme nicht benötigt wird, etwa bei Büros und Praxen am Wochenende. Die einfachste Methode stellen programmierbare Thermostate dar, die bereits am 20 Euro erhältlich sind. Ihre Nutzung sorgt dafür, dass Heizkörper nicht ungewollt weiterlaufen, etwa wenn tagsüber niemand zu Hause ist.Ist die Heizung jedoch älter als 15 Jahre, lohnt meist nur eine neue Anlage.

Eine Alternative zu den zeitgemäßen Luftwärmepumpen, Pelletheizungen oder Scheitholzkesseln können Erdgas-Brennwertkessel darstellen. Ihre Brennwerttechnik, das heißt die Nutzung der Abwärme, ist seit Jahrzehnten bewährt. Ob Gas oder Öl, neue Anlagen ohne Brennwerttechnik gibt es kaum noch.Klimaschonend wirkt sich in jedem Fall die Kombination mit Solarthermie aus. Dann verringert sich der CO2-Ausstoß gegenüber einem alten Kessel um bis zu 55 Prozent. In den Sommermonaten liefert die Sonne ausreichend Energie für die Warmwasseraufbereitung. Im Winter und der Übergangszeit springt der Kessel zusätzlich ein. (ots)

Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU)
Huttropstraße 60
45138 Essen
Tel-: 0201 / 184 – 32 21
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