Ein Einfamilienhaus in Chemnitz ist im Vergleich zu einem Haus im Ausland eine preiswerte Sache: Im Vergleich zu anderen europäischen Städten gibt es deutsche Eigenheime günstiger als Häuser in Belgien, Frankreich oder Luxemburg. Das geht aus Zahlenmaterial hervor, das die Landesbausparkassen (LBS) veröffentlicht haben. Demzufolge liegt der Durchschnittspreis für preiswerte Eigenheime in Chemnitz bei 210.000 Euro, während Eigenheime in Belgien, Frankreich und den Niederlande zwischen 280.000 und 330.00 Euro kosteten. Damit liegen die Immobilienpreise im Vergleich mit Deutschland dort um bis zu 60 Prozent höher.

Untersucht wurden seitens der LBS die landesweiten Preisdaten europäischer Länder. Die deutlichsten Preiskorrekturen nahm demzufolge Irland vor – wegen der Finanzkrise fielen die Preise für Eigenheime dort von durchschnittlich 300.000 Euro im Jahre 2006 auf 175.000 Euro im Jahre 2011. „Damit sind die Hauspreise dort letztes Jahr erstmals wieder unter das deutsche Niveau gesunken“, teilt die LBS mit. In den Niederlanden und in Großbritannien – beides Länder mit einer Tradition für preiswertes Bauen – lagen die Durchschnittspreise für Eigenheime bis zu 40 Prozent über den Eigenheimpreisen in Deutschland.

Generell zeige sich, so die LBS, dass vor allem wirtschaftliche Faktoren einen markanten Einfluss auf die Wohnimmobilienpreise haben. Ganz besonders deutlich werde das in Luxemburg, erklärt die LBS. Weil das Pro-Kopf-Einkommen in dem deutschen Nachbarland am größten ist, bewegen sich die Preise für Eigenheime auch an der Spitze. Im Schnitt kostet ein Eigenheim in Luxemburg rund 540.000 Euro.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here