Aktuell Bau GmbH

Es muss nicht immer ein neues Massivhaus oder Fertighaus in Hamburg sein – auch eine denkmalgeschützte Immobilie hat ihren Reiz. Doch der Kauf eines denkmalgeschützten Wohnhauses ist mit einer Vielzahl von Risiken verbunden, warnt das Wirtschaftsmagazin Impulse aus Hamburg. Überhöhte Preise und die Pflicht, alle Modernisierungsarbeiten genehmigen zu lassen, machen den Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie oft zum Verhängnis.

Das Wirtschaftsmagazin „Impulse“ sagt, dass sich der Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie als Wertanlage nur für gut verdienende Privatanleger lohnt. Eine solche Investition sei erst ab einem Jahreseinkommen von rund 150.000 Euro interessant. „Erst dann können nämlich die mit den Kosten für Kauf und Renovierung der Immobilie verbundenen steuerlichen Abschreibungen zum Spitzensteuersatz geltend gemacht werden“, erklärt Impulse. „Bei Anlegern mit Spitzensteuersatz zahlt das Finanzamt praktisch die Hälfte der Sanierungskosten mit“, fügt die Kasseler Steuerberaterin Annette Schaefer hinzu.

Auch der Blick auf den Kaufpreis für die denkmalgeschützte Immobilie sollte kritisch erfolgen. Impulse hat festgestellt, dass sehr oft völlig überteuerte Konditionen verlangt werden. Viele Immobilien seien, gemessen an ihren Mieterträgen, völlig überteuert. Um sich einen Überblick über marktübliche Immobilienpreise zu verschaffen, sollten Kaufinteressenten vorab den regionalen Mietspiegel genau studieren. Ein angemessener Kaufpreis für gebrauchte Häuser setze sich aus dem 14- bis 18-fachen der Jahresnettokaltmiete zusammen, lautet der Tipp von Impulse.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here