Blitz, Hagel, Donner: Immer öfter geben die Wetterdienste sogenannte Unwetterwarnungen heraus. Vor allem Gewitter können dem eigenen Haus zusetzen. Nach Angaben der BHW Bausparkasse entladen sich bundesweit jedes Jahr bis zu zwei Millionen Blitzen – und richten bei fehlendem Schutz massive Schäden an, die sich jährlich auf bis zu 300 Millionen Euro belaufen. „Oft zahlt sich eine Blitzschutzanlage aus“, raten die Experten von BHW.

Schlägt ein Blitz ins Haus ein, kann dies erhebliche Folgen haben. Vor allem Haus- und Elektrogeräte sind betroffen. Gelangt die Energie eines Gewitterblitzes in den Stromkreislauf, kann das Fernseher, DVD-Player, Kühlschrank, Computer oder den Herd außer Gefecht setzen. Experten raten daher, das eigene Haus auf einen optimalen Schutz hin zu überprüfen. Fehlt dieser, ist es ratsam, eine Blitzschutzanlage nachzurüsten. Wer hingegen ein neues Haus baut, sollte bereits bei der Hausbauplanung darauf achten, dass sein neues Heim mit einer entsprechenden Anlage ausgestattet ist.

Ein wirksamer Blitzschutz setze an zwei Stellen an, erklärt die BHW Bausparkasse. Einerseits auf dem Dach, andererseits im Stromverteilungssystem. „Bei einem direkten Einschlag bewahrt der äußere Blitzschutz das Haus vor einem Brand.“. Eine Fangeinrichtung auf dem Dach nehme Blitzströme auf und leite sie über die Erdungsanlage in den Boden. Beim inneren Blitzschutz hingegen ist die Anlage so ausgerichtet, dass Spannungsspitzen im häuslichen Leitungsnetz unschädlich gemacht werden. „Für ein Einfamilienhaus betragen die Kosten für das äußere Blitzschutzsystem ab 3.000 Euro, für das innere circa 1.000 Euro“, erklärt Steffen Zwer von der BHW.

Foto: BHW/ ZVDH

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here