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Wenn sich der Start des Bauprojekts verzögert, kann es für den Bauherren schnell teuer werden. Besonders dann, wenn das gewählte Kreditinstitut nur eine kurze bereitstellungsfreie Zeit einräumt. Während der bereitstellungsfreien Zeit erhebt das Kreditinstitut keine Zinsen auf den noch nicht gebrauchten Kredit. Der größte deutsche Vermittler für private Baufinanzierungen, die Interhyp AG, gibt nützliche Hinweise, wie man unnötig hohe Kosten bei Darlehen umgehen kann.

Wenn sich das Bauprojekt verzögert, weil Genehmigungen fehlen oder die Wetterlage schwierig ist, muss der Bauherr oft trotzdem schon Zinsen für seinen Baukredit zahlen. Auch wenn die Kreditleistung noch gar nicht in Anspruch genommen wurde, entfallen nach Ablauf der festgesetzten bereitstellungsfreien Zeit Zinsen auf das Darlehen. „Wer ein fertiges Objekt kauft, kennt in der Regel die Kaufpreisfälligkeit. Wer baut, weiß nie ganz genau, wann das Objekt bezugsfertig sein wird“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Die meisten Kreditinstitute gewähren ihren Kunden eine Zeitspanne von drei Monaten, in denen sie für die Bereitstellung des Baugeldes nichts zahlen müssen. Ist dieser Zeitraum aber verstrichen und der Kredit wird noch nicht gebraucht, muss ein Zinssatz von 0,25 Prozent pro Monat entrichtet werden. Kann der Bau nicht pünktlich beginnen, zahlt der Kreditnehmer den monatlichen Zins bis das Bau-Darlehen genutzt wird. Die Interhyp AG rät deshalb, lieber einen Kreditanbieter mit einer längeren bereitstellungsfreien Zeit zu wählen. Einige Anbieter gestehen ihren Kunden dabei ein Zeitfenster von bis zu 15 Monaten zu.
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