Aktuell Bau GmbH

Bezahlbarer Wohnraum wird auch in Hamburg knapp. Die wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH geht deshalb auf der Suche nach Baugrundstücken neue Wege. Wo sich derzeit noch ein Bunker befindet, beginnen ab Frühjahr 2013 die Arbeiten für ein neues Wohnviertel: An der Stelle der Schutzanlage an der Henriettenstraße in Eimsbüttel werden Wohnungen gebaut. Vor allem die attraktive Innenstadtlage sorgt dafür, dass die Tage des Bunkers gezählt sind. Bevor jedoch schweres Baugerät den meterdicken Beton beseitigt, können Hamburger über den Verein Hamburger Unterwelten e. V. das Bauwerk noch einmal besichtigen. Allerdings sind die wenigen Plätze für die Führungen heiß begehrt.

Der Bunker an der Henriettenstraße wurde als Schutzbau 1941 und 1942 errictet und sollte die Bevölkerung vor den zunehmenden Luftangriffen auf Hamburg schützen. Das 20 Meter hohe Gebäude erstreckt sich auf einer Grundfläche von 400 Quadratmetern und ist bis heute intakt. „Gerade weil der Bunker zugunsten einer zeitgemäßen Nutzung weichen muss, ist es uns wichtig, dass eine Dokumentation dieses Zeitzeugnisses geschaffen wird“, sagt Simon Vollmer, der Geschäftsführer der wph Hamburg. „Außerdem möchten wir den Nachbarn und der Bevölkerung mit den Besichtigungstouren die Möglichkeit geben, das Bauwerk kennenzulernen.“ Bis Ende des Jahres wird es immer wieder Führungen für eine begrenzte Zahl von Teilnehmern geben.

Bislang ist es eher selten, dass Bunker einem Wohnvorhaben weichen müssen. Die wph Hamburg sieht ihr Vorhaben aber als Neukonzeption für den Wohnungsbau. Die Rede ist von bedarfsgerechten Wohnungen, die entstehen sollen. Die wph Hamburg hat sich als Wohnungsbaugesellschaft vor allem darauf konzentriert, im innerstädtischen Bereich neuen Wohnraum zu schaffen.

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