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Ein Bungalow im Ort Speicher in der Eifel ist das „Haus des Jahres 2012“: Die Eigentümer des Wohnhauses gewannen den ältesten und bekanntesten deutschen Architekturpreis, der einmal im Jahr von der Fachzeitschrift „Schöner Wohnen“ verliehen wird. Der Bungalow fiel der Jury deshalb auf, weil das aus den 60er-Jahren stammende Haus behutsam von einem Firmen- in einen Wohnsitz umgebaut wurde.

Die Jury des Architekturpreises „Haus des Jahres“ hat sich insbesondere von der modernen Ziegelarchitektur inspirieren lassen. Diese verdeckt die eigentliche Hülle des Bungalows in der Eifel. Entstanden seien dank einfacher Mittel zwei verklinkerte Haushälften, „die in ihrer soliden Schlichtheit große Ruhe erzeugen“. Entsprechend fiel auch das Urteil der Jury von „Schöner Wohnen“ aus: „Bauherr und Architekt haben den unansehnlichen und zu engen Flachdachbau so eingebunden, dass die alte Hausstruktur erhalten blieb“, sagt Jurymitglied Alexander Schwarz von David Chipperfield Architects. „Was ich dem Architekten hoch anrechne, ist, dass er das Panoramafenster zum Garten original erhalten hat, auch seine Alleinstellung in der Fassade.“ Trotzdem sei etwas Neues entstanden.

Der Architekturpreis „Haus des Jahres“ wird einmal jährlich verliehen. Mit ihm ehrt die Zeitschrift „Schöner Wohnen“ die schönsten Neu- und Umbauten privater Eigenheime, Häuser und Modernisierungen, die sich harmonisch in ihre Umgebung einfügen. „Neben der besonderen Architektur des Baukörpers steht bei der Vergabe des Preises auch attraktives Innenraumdesign im Vordergrund“, erklärt der Verlag Gruner + Jahr, in dem „Schöner Wohnen“ erscheint.

 

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