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Kaum ein Haustyp hat in den letzten Jahren solch einen Boom erlebt wie der Bungalow. Immer mehr Bauherren entscheiden sich dafür, einen Bungalow bauen zu lassen. Nachdem jahrelang das zweigeschossige Einfamilienhaus Deutschlands Hausbaubild prägte, kann der Bungalow diesem Klassiker zusehends den Rang ablaufen. Angetrieben wird dieser Trend sicherlich auch von der gesellschaftlichen Entwicklung. So wird die deutsche Bevölkerung immer älter, Familien leben meist auf die gesamte Bundesrepublik verteilt. Um auch im Alter oder Krankheitsfall ein selbständiges Wohnen gewährleisten zu können, werden Wohnkonzepte auf einer Ebene bevorzugt. Der Bungalow gilt als Paradebeispiel hierfür.

Im Kern handelt es sich beim Bungalow um ein Haus, dass das Wohnen auf einer Ebene zusammenfasst. Die Mehrzahl der Bungalows ist barrierefrei. Bereits optisch unterscheidet sich der Bungalow also von anderen Häusern. Grundlegend besteht allerdings auch bei diesem Haustyp die Möglichkeit einen Keller in das Konzept zu integrieren. Unterkellerte Bungalows sind aufgrund der meist kleineren Wohnfläche ratsam, da durch den Keller zusätzlicher Stauraum geschaffen wird.

Bungalow bauen in Berlin

Berlin Bungalows

Unterschiedliche Baustile

Wer sich einen Bungalow bauen lässt, hat beim Baustil die Qual der Wahl. Die meisten Bungalows werden als Fertig- oder Massivhaus geplant. Das Fertighaus bietet den Vorteil einer kurzen Bauzeit beim Rohbau. Meist sind wenige Tage ausreichend, um den Rohbau zu bauen. Die einzelnen Elemente werden vorgefertigt und schließlich vormontiert zur Baustelle geliefert. Bei einem Massivhaus entsteht der Rohbau Stein für Stein direkt auf dem jeweiligen Baugrundstück, was ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt. Grundlegend kann ein Bungalow aber auch als Holzhaus geplant und gebaut sein. Durch das Naturmaterial bieten Holzbungalows ein sehr angenehmes und gesundes Raumklima. Wie bei jedem anderen Haus sind auch beim Bungalow alle Dachformen realisierbar. Viele Bungalows werden mit Flachdach geplant, das durch eine Verlängerung auch für eine überdachte Terrasse genutzt werden kann.

Unterschiede gibt es ebenso bei der Form des Dachstuhls. Einfache Bungalows haben meist einen nicht ausbaufähigen Dachstuhl. Demnach dient der Dachboden lediglich als Ablagerungsmöglichkeiten. Grundlegend kann der Dachstuhl aber auch ausbaufähig sein. Gerade junge Bauherren, die sich einen Bungalow bauen lassen, sichern sich damit ein Stück mehr Flexibilität für die Zukunft.

Ausstattung und individuelle Planung

Wie bei jedem Haus kann auch beim Bungalow eine individuelle Planung nach den Wünschen des Bauherrn erfolgen. Die individuelle Planung beginnt bereits bei der Größe der Wohnfläche. Die Mehrzahl der Bungalows hat rund 100 Quadratmeter Wohnfläche. Grundlegend sind aber auch deutlich größere Ausführungen möglich. Sie sind häufig als Winkelbungalow geplant. Jeder Bungalow ist als Energiesparhaus planbar. Energieeffizienzhäuser sind förderfähig. Sie werden beispielsweise durch die KfW finanziell mit zinsgünstigen Darlehen unterstützt.

Während der Bungalow erst in den letzten Jahren in Deutschland zum bevorzugten Haustyp wurde, ist er in den USA ein Klassiker. Der Begriff selbst stammt jedoch aus der nordindischen Sprache und definiert ein Haus, das in bengalischem Stil gebaut wurde. Als britische Kolonisten im 18. Jahrhundert im indischen Bengalen unterwegs waren, lernten sie den für die Region typischen Baustil kennen. Auf diesem Weg fanden sich die bengalischen Dorfhäuser schließlich nicht mehr nur in Indien wieder, sondern begannen sukzessive ihren Siegeszug durch die Welt. Zu erkennen waren die einst einfachen Dorfhäuser an der eingeschossigen Bauweise, sowie der breiten Veranda.

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