Aktuell Bau GmbH

vpb_winterbaustelle_270px_72dpi  „Schnee, Eis und Dauerfrost setzen jedem Gebäude zu. Sie schaden der Substanz und können zu teuren Folgeschäden führen“, weiß Hildegard Brunner, Leiterin des VPB-Regionalbüros Landshut. „Die wichtigste Regel lautet: Immer ausreichend heizen! Das grenzt zwar für viele Menschen heute an Energieverschwendung, muss aber sein, um das Haus vor Schäden zu bewahren“, warnt die Sachverständige. „Wohnräume sollten mindestens 17 Grad haben, das kostet auf Dauer weniger als die spätere Beseitigung eventueller Frostschäden.“

„Absolut falsch ist es, die Heizung nachts abzustellen.“ Die Bausachverständige räumt mit alten Vorurteilen auf: „Das bringt gar nichts, denn es dauert morgens umso länger, das Haus wieder aufzuheizen. Außerdem sinkt bei abgestellter Heizung die Temperatur im Keller und im ungedämmten Dachgeschoss stark ab. Ungeschützte Wasserleitungen können dann einfrieren.“ Gleiches gilt für die Ferienzeit: „Wer die Heizung abstellt, riskiert teure Frostschäden. Auch im leer stehenden Haus sollten die Thermostate auf 16 Grad stehen.“Sinken die Temperaturen gegen Null, sollten Besitzer ihre Immobilie gründlich inspizieren: Sind alle Kellerfenster geschlossen? Sind alle Wasserleitungen abgestellt und entleert? „Wer allerdings einen Kaminofen hat, dessen Sauerstoffzufuhr über ein offenes Kellerfenster gesichert wird, der darf das Fenster nicht einfach schließen“, warnt die Bauherrenberaterin und empfiehlt, sich genau an die Vorgaben des Schornsteinfegers zu halten.Ebenso wichtig wie das Heizen ist auch das Lüften. Selbst an extrem eisigen Tagen muss Frischluft ins Haus, damit verbrauchte, feuchte Luft entweichen kann. Wer nicht lüftet, der riskiert Feuchte- und damit Schimmelschäden. „Statt Dauerlüften mit gekipptem Fenster empfehlen wir mehrmals täglich Stoßlüften. Und zwar immer fünf bis zehn Minuten lang, am besten auf Durchzug. Nur das ist effektiv und damit auch energiesparend.“Ernst nehmen sollten Hausbesitzer auch ihre Streu- und Räumpflichten. Die regelt jede Kommune anders. Grundstückseigentümer müssen sich über ihre Pflichten informieren und gegebenenfalls jemanden mit dem Streuen und Schneeschieben beauftragen. Selbst wenn die Stadt die öffentlichen Wege räumen lässt, so muss sich der Hausbesitzer immer noch um sein Areal kümmern – Zuwege räumen, Eiszapfen und Schneeverwehungen vom Dach räumen, Außentreppen vom Schnee befreien, Zufahrtswege für Notfälle und Müllabfuhr freihalten, Wege streuen. Ideal und umweltfreundlich sind übrigens Sand und Asche.Kontakt zum VPB-Regionalbüro LandshutVerband Privater Bauherren e.V.Bundesbüro, Chausseestr. 810115 BerlinTel.: 030 / 27 89 01-0Fax: 030 / 27 89 01-11E-Mail: info@vpb.deDer VPB im InternetDas könnte Sie ebenfalls interessieren:Warmer Winter im Inneren des HausesHeizung und Warmwasser zum SchnäppchentarifDie Heizung jetzt winterfest machen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here