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Verbraucherzentrale berät bei der persönlichen Energiekostenwende

djd_dena_energiesparlampe_270px_72dpi  Was die Energiewende tatsächlich für die Strompreise bedeutet, darüber sind sich die Experten noch uneinig. Viele Verbraucher befürchten aber, in Zukunft tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Dass das nicht sein muss, erläutert Horst Frank, Fachberater Energie bei  der Neuen Verbraucherzentrale: „Jeder kann schon durch kleine Verhaltensänderungen seinen Stromverbrauch und damit auch die Kosten spürbar senken.“
 

Der erste Schritt ist eine ehrliche Bewertung des eigenen Verbrauchs. Ein Vergleich der aktuellen Stromrechnung mit der des Vorjahres gibt Aufschluss, ob eine höhere Rechnung tatsächlich aus Preissteigerungen oder aber aus einem gestiegenen Stromverbrauch resultiert. In einem Ein-Personen Haushalt ist zum Beispiel eine Senkung des Stromverbrauchs (ohne elektrische Warmwasserbereitung) auf unter 900 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr möglich. Ein Verbrauch über 1.300 kWh ist hingegen hoch. Für einen Vier-Personen Haushalt gilt: 2.200 bis 3.300 kWh pro Jahr zeigen einen sparsamen Umgang mit Strom, liegt der Verbrauch darüber, sollte über Einsparmöglichkeiten nachgedacht werden.Geheime Energieräuber aufspürenEtwa 10 Prozent des gesamten Haushaltstromverbrauches machen Leerlaufverluste aus, egal ob Transformatoren in Halogenlampen oder der Stand-by-Modus bei Computern, Kaffeautomaten, Ladegeräten, Hi-Fi-Anlagen oder Fernsehern. Einfachste Sparmaßnahme ist daher, elektrische Geräte wirklich vollständig auszuschalten, zum Beispiel mit einer schaltbaren Steckerleiste. Ein Drei-Personen-Haushalt kann so rund 400 kWh oder 88 Euro pro Jahr einsparen. Weitere „Stromsauger“ im Haushalt können mithilfe eines Strommessgeräts aufgespürt werden, das Verbraucher in der Verbraucherzentrale kostenlos ausleihen können.Wer Hilfe bei der Senkung des Stromverbrauchs möchte oder Fragen zum Wechsel des Stromanbieters hat, kann sich unter der Telefonnummer 018 – 809 802 400 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) bei den unabhängigen Experten der Verbraucherzentrale informieren. Dabei kann auch ein persönlicher Termin in den Beratungsstellen Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Stralsund, Güstrow und Wismar vereinbart werden.Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e.V.Strandstraße 9818055 RostockTel.: 0381 / 208 70 50Fax 0381 / 208 70 30E-Mail: info@nvzmv.deHomepage der Verbraucherzentrale Mecklenburg-VorpommernDas könnte Sie ebenfalls interessieren:Bundesweiter Stromverbrauch steigt durch Gänsebraten um ein DrittelKlimaschutz im HandumdrehenVor dem Urlaub die Stromverbraucher nicht vergessen 

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