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Der Traum vom eigenen Haus wird schnell zum Alptraum – etwa, wenn ein Feuer die eigenen vier Wände vernichtet. Jedes Jahr richten Brände 230.000-mal bundesweit große Schäden an. Nach Ansicht des Bauherren-Schutzbundes lassen sich Katastrophen jedoch vermeiden. Ein neuer Ratgeber informiert über vorbeugenden Brandschutz, der bereits in der Bauplanungsphase eine Rolle spielen sollte.
Gemeinsam mit dem Institut für Bauforschung erstellte der Bauherren-Schutzbund einen Ratgeber, der sich mit dem Brandschutz beim Hausbau, bei der Modernisierung sowie dem Um- oder Ausbau beschäftigt. So enthält ein Kapitel grundsätzliche Hinweise fürs Planen und Bauen. „Leicht entflammbare Baustoffe dürfen nicht als Baumaterial verwendet werden“; heißt es hierzu vom Bauherren-Schutzbund. Für die Ausstattung der Zimmer seien natürliche Stoffe und Materialien vorzuziehen. Darüber hinaus enthalte der Ratgeber auch Informationen zu den Brandschutzanforderungen bei der energetischen Sanierung.

Die Autoren greifen auch das Thema Haustechnik auf: So eignen sich sogenannte Brandschutzschalter optimal als Ergänzung. Außerdem sollten Elektroinstallationen regelmäßig von Fachbetrieben überprüft werden. „Die fachgerechte Montage und Abnahme der Blitzschutzanlage sollte vertraglich vereinbart werden“, lautet einer der Ratschläge. Der Ratgeber ist kostenlos im Internet auf der Seite des Bauherren-Schutzbundes abrufbar.

1 KOMMENTAR

  1. Bei uns kam es in der Gartenlaube die Tage zu einem Schmorbrand, welchen wir glücklicherweise noch rechtzeitig bemerkt hatten, so dass es nicht zu größerem Schaden kam. Für mich war das ein kleiner Weckruf, mich mehr mit dem Thema Brandschutz auseinander zu setzen. Diese Seite ist schonmal sehr gut!

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