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Erneuerbare Energien sind nicht nur im Massivhaus oder Fertighaus in Nürnberg angesagt. Künftig können auch Garagenbesitzer von der kostenlosen Energie der Sonne profitieren. Der Betonfertiggaragenhersteller Zapf hat eine sogenannte Selbstversorgergarage entwickelt, deren Energieversorgung über eine Photovoltaikanlage und einen Stromspeicher sichergestellt wird. Abhängig vom Standort der Garage lassen sich bis zu 4.000 Kilowattstunden Strom erzeugen.

Das jüngste Garagenmodel aus dem Hause Zapf ist zugleich das innovativste: Der Bayreuther Garagenhersteller und die aus München stammende Akkon Solar GmbH haben eine Garage entwickelt, die sich unabhängig von herkömmlichem Strom mit Sonnenenergie versorgt. Eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage bringt es Herstellerangaben zufolge auf 4,4 Kilowatt – die Menge reicht aus, um den Bedarf an Strom für die Garage zu decken. „Hinzu kommt der umweltschonende Aspekt“, sagt Zapf-Projektleiter Johannes Eberlein. „Mit dem Sonnenstrom lassen sich jährlich rund 3.500 Kilogramm an CO2 einsparen.“

An sonnigen Tagen kann die über die Photovoltaikanlage gewonnene Sonnenenergie in einem Akku gespeichert werden, der im Inneren der Garage untergebracht ist. Dieser Strom kann an sonnenarmen Tagen für die Beleuchtung und Stromversorgung der Garage genutzt werden. Außerdem kann der umweltfreundliche Strom auch dazu genutzt werden, ein Elektromobil zu tanken. Die Betonfertiggaragen von Zapf in Verbindung mit der Photovoltaikanlage sollen innerhalb weniger Stunden installiert und betriebsbereit sein.

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