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Raumklimageräte versprechen zwar Abkühlung an heißen Sommertagen. Doch günstige Klimaanlagen können im Sommer Energiekosten von bis zu 200 Euro und mehr verursachen. „Wer sich für den Kauf eines Raumklimagerätes entscheidet, sollte genau hinsehen“, sagt Diana Siegert von der Verbraucherzentrale Berlin. „Denn sie kühlen häufig weniger als erwartet und zehnen spürbar am Konto“, erklärt die Expertin. Was viele Berliner Hausbesitzer unterschätzen: Raumklimageräte gehören in die Kategorie Stromfresser.

Wird ein Raumklimagerät im Sommer eingesetzt, dann verursacht das einen zusätzlichen Stromverbrauch von 1.000 Kilowatt, sagt die Verbraucherzentrale. Wer dennoch ein Raumklimagerät kaufen möchte, sollte auf einige Tipps der Berliner Verbraucherschützer achten: Ein Raumklimagerät sollte grundsätzlich leise im Betrieb sein, da der Kompressor mit seinen Geräuschen die Nachtruhe stören kann. Sogenannte Monoblockgeräte müssen zudem die Abwärme über einen Fensterspalt nach draußen befördern – allerdings gelangt so wieder ungekühlte Luft von außen ins Rauminnere. Sogenannte Splitgeräte seien effektiver: Der Geräusche verursachende Kompressor wird außerhalb der Wohnräume montiert.

Besitzer von Klimageräten sind gut beraten, die Anlagen nicht ununterbrochen laufen zu lassen, sondern nur bei Bedarf einzuschalten. Nachts sollte ein Massivhaus oder Fertighaus über das geöffnete Fenster auf natürliche Art und Weise gekühlt werden. Tagsüber sollten Fenster im Einfamilienhaus oder dem Bungalow geschlossen bleiben, damit keine warme Luft eindringen kann. Zusätzlicher Sonnenschutz bewahrt das Haus vor Überhitzung. Wer sich für weitere Tipps zum Thema interessiert, der kann die Online-Energieberatung der Verbraucherzentralen aufsuchen und sich nähere informieren.

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