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Der vielerorts schlechte Ruf von Seniorenheimen wirkt sich auf die Stimmung der älteren Berliner aus: Nur sechs Prozent der Menschen zwischen 45 und 65 würden ihren Lebensabend in einer Seniorenresidenz verbringen. Der überwiegende Teil hingegen würde gern in den eigenen vier Wänden oder in einer Wohngemeinschaft leben. Das geht aus einer Untersuchung der Landesbausparkasse Nord und der Berliner Sparkasse hervor, die sich dem Thema „Wohnen im Alter“ widmet.

Im Rahmen der Studie „Generationenübergreifendes Wohnen in Berlin – Wünsche, Perspektiven, Erfordernisse“ waren Menschen in der gesamten Stadt befragt worden. Der größte Anteil der älteren Bevölkerung findet sich demnach in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Marzahn-Hellersdorf. Gut die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen, noch einmal umzuziehen – etwa in eine seniorengerechte Wohngemeinschaft. Nur sechs Prozent würden ein Seniorenheim als Altersruhesitz nutzen. Zwei Drittel der Befragten sprachen sich für gemeinschaftliches Wohnen aus.

Der Wunsch nach generationsübergreifendem Wohnen in Berlin sorgt für einen Boom bei sogenannten Baugemeinschaften – also Hausbauprojekten mit mehreren Bauherren. Aktuell gibt es nach Angaben der Landesbausparkasse Nord in Berlin 140 Baugemeinschaften und Wohnprojekte. So zählt das Projekt der Genossenschaft Möckernkiez eG als generationsübergreifendes, interkulturelles Wohnprojekt zu den größten Wohnprojekten dieser Art in Berlin – geplant sind fast 400 Wohneinheiten.

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