Das Wohnen im Grünen ist bei jungen Familien weiter beliebt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der BHW Bausparkasse. Demnach gaben 62 Prozent der Befragten im Alter von 30 bis 39 Jahren an, am liebsten an den Stadtrand zu ziehen. Allerdings gibt es auch Altersgruppen, die wieder die Nähe zur Stadt suchen.

Wie die BHW Bausparkasse mitteilte, wollten 45 Prozent der Befragten ihr Traumhaus im Grünen bauen oder sich im Umland eine Immobilie kaufen – acht Prozent weniger als 2011. Nur bei den jüngeren Familien sieht dies anders aus: Die Zahl derer, die Wohnen im Grünen bevorzugen, stieg von 49 auf 62 Prozent.

Wohnen im Grünen als Alternative zur Stadt

„Junge Familien können sich aufgrund der hohen Immobilienpreise in den großen Städten einen Neubau nicht mehr leisten und weichen in den grünen Gürtel aus“, sagt Jörg Koschate, Generalbevollmächtigter der BHW Bausparkasse. Ältere Menschen hingegen schätzen in der Stadt die gute Versorgung mit Ärzten, Einkaufszentren und Kultur. Allerdings sind deren Ansprüche unter anderem an die Größe einer Immobilie auch kleiner als bei Familien, die eventuell noch Nachwuchs erwarten

Immerhin jeder Dritte kann sich ein Leben auf dem Dorf vorstellen. „30 Prozent der Befragten im fortgeschrittenen Alter würden das Dorf als neuen Wohnstandort wählen (27 Prozent aller Deutschen), 15 Prozent noch lieber das ganz abgeschiedene Land“, erklärt die BHW Bausparkasse. Lediglich 8,6 Prozent aller befragten Bundesbürger bevorzugten einen Neubau direkt im Stadtzentrum. Befragt wurden 1.000 Menschen in allen Regionen der Bundesrepublik. (gäd.)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here