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Raus aus der Wohnung, rein ins Eigenheim: Was zunächst simpel klingt, kann am Ende ganz schön viel Stress bedeuten. Bauherren sind daher gut beraten, sich einen Hausbauanbieter zu suchen, der verbindliche Angaben machen kann zum Fertigstellungstermin des neuen Hauses. Nur dann lässt sich die bisherige Wohnung fristgerecht kündigen. Das verhindert eine doppelte finanzielle Belastung, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) berichtet.

Der BDF rät angehenden Bauherren, sich mit dem Bau eines Fertighauses zu beschäftigen. „Ein großer Vorteil eines neuen Eigenheims in Holz-Fertigbauweise ist dessen frühzeitige Planbarkeit“, sagt BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas. „Im Austausch mit dem Haushersteller konzipiert die Baufamilie ihr individuelles Traumhaus, das auch den vereinbarten Zeit- und Kostenrahmen garantiert einhält.“

Eigenheim-Planung endet mit Bemusterung

Zunächst sollten Bauherren am Anfang ihres Hauswunsches Geduld haben und sich in Musterhäusern oder im Gespräch mit Fachberatern einen Überblick über Anbieter und Möglichkeiten verschaffen. Ist das passende Hausbauunternehmen gefunden, geht es an die Feinplanung. Diese kann innerhalb weniger Wochen abgeschlossen sein. „Ein besonderer Termin zum Abschluss der Planungsphase ist dabei die Bemusterung“, erklärt der BDF. Sie umfasse meist einen Zeitraum von zwei Tagen und beinhalte hunderte Entscheidungen zur inneren und äußeren Erscheinung des späteren Hauses. „Bereits im Anschluss daran können die künftigen Hausbesitzer dann mit der weitsichtigen Planung ihres Umzugs in wenigen Monaten beginnen.“

Weil die Teile für das neue Eigenheim in einer Halle produziert werden, sind Fertighausanbieter vor Witterungseinflüssen geschützt. Das lässt den Hausbau besser und präziser planen. Gerade einmal zwei Werktage benötige ein Anbieter für die Montage des Eigenheims auf dem Baugrundstück. Wenige Wochen später ist auch der Innenausbau mitsamt allen bei der Bemusterung vereinbarten Ausstattungsdetails fertiggestellt, sagt der BDF. Mit dem vorher vereinbarten Zeitplan lasse sich von vornherein ausschließen, dass Baufamilien eine finanzielle Doppelbelastung durch Miete und Wohnkosten für das neue Eigenheim droht, erklärt Klaas. (bdf/gäd.)

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