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Ein Hauskauf ohne Trauschein kommt immer mehr in Mode. Kein Wunder, denn gut 2,8 Millionen Paare leben quasi in „wilder Ehe“. Wer aber als nicht verheiratetes Paar Wohneigentum erwerben möchte, sollte einige Dinge beachten, raten die Baufinanzierungsexperten der BHW Bausparkasse.

„Beim Erwerb einer Immobilie geht es um viel Geld und langfristige Verpflichtungen“, erklärt die BHW Bausparkasse. Daher sollten unverheiratete Paare vor dem Einzug ins Traumhaus klare Vereinbarungen treffen. Wenn Paare ohne Trauschein den Wunsch nach einer eigenen Immobilie haben und den Erwerb zusammen finanzieren, sei der gemeinsame Eintrag ins Grundbuch ein wichtiger Schritt. „Steht nur ein Partner als Eigentümer im Grundbuch, hat der andere grundsätzlich keine Rechte an der Immobilie“, erläutert Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Er rät daher allen nichtehelichen Paaren, sich vertraglich abzusichern.

Hauskauf notariell absichern

Sicherheit schafft zudem die notarielle Beurkundung. Häufig würden die Kredite so gestaltet, dass beide Partner haften. Das Problem: Kann oder will einer der Partner nach einer Trennung nicht mehr zahlen, muss der andere zu 100 Prozent für den Kredit einstehen. „Daher sollte man mit der Bank von vornherein festlegen, wer mit welchem Anteil für die Rückzahlung haftet“, sagt BHW-Experte Grimmert. Alle wichtigen Vereinbarungen seien grundsätzlich notariell zu beurkunden. Dazu gehört auch die Regelung, wer bei einer Trennung in der Immobilie bleibt und wie der andere Partner abgefunden wird. „Auch für einen Erbfall sollten Paare frühzeitig vorsorgen. Ohne Trauschein dürfen sie kein gemeinschaftliches handschriftliches Testament einreichen.“ (bhw/ gäd.)

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