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Neues Jahr, höhere Energiekosten: Nach Angaben der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH werden viele Stromanbieter die Stromkosten deutlich erhöhen – um bis zu 3,4 Prozent. Und nicht nur das: Vor allem Hausbesitzer müssen sich auf eine Reihe von Änderungen einstellen, die vor allem Heizung und Hausgeräte betreffen.

Wie co2online berichtet, will ein Drittel aller Stromanbieter die Kosten für Strom erhöhen. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft stützt sich dabei auf Aussagen von Vergleichsportalen. Tipp: Wer hohe Stromkosten umgehen will, sollte die Preise vergleichen. „Anbieter von klimafreundlichem Ökostrom sind häufig günstiger als lokale Versorger“, erklärt co2online.

Energiekosten auch bei Heizungen senken

Neuerungen gibt es auch für Besitzer von Heizungen: Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, werden auf ihre Energieeffizienz hin geprüft. „Heizkessel, die vor über 30 Jahren eingebaut wurden, dürfen nicht mehr betrieben werden“, heißt es von co2online. Dies gelte für alle Heizkessel mit einer Nennleistung zwischen 4 und 400 Kilowatt (kW), jedoch nicht für Brennwertkessel und Niedertemperaturkessel. „Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses sind von der Pflicht zum Tausch ausgenommen, wenn sie das Gebäude schon vor dem 1. Februar 2002 bewohnt haben.“

Damit nicht genug: Änderungen gibt es zudem bei Staubsaugern. Ab September 2017 sind nur noch Hausgeräte mit einer Leistung von weniger als 900 Watt für den Verkauf zugelassen. Grundlage dafür sei die Ökodesign-Richtlinie der EU. Auf die Leistung der Staubsauger soll sich das übrigens nicht auswirken. Auch beim Praxistest der Stromsparinitiative hätten effiziente Geräte die Nutzer überzeugt. (ots/ gäd.)

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