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Die Nachfrage nach Wohneigentum in Berlin lässt die Preise weiter steigen. Das geht aus dem „Wohnmarktreport Berlin 2017“ hervor, den die Berlin Hyp AG und das Immobilienberatungsunternehmen CBRE veröffentlicht haben. Demnach stiegen im vergangenen Jahr die Preise für Eigentumswohnungen im Schnitt um 9,6 Prozent. Auch wer sich für eine Mietwohnung interessiert, muss mit deutlich höheren Kosten rechnen. Berlinweit verteuerten sich die Mieten um rund 5,6 Prozent.

„Der Miet- und Preisanstieg setzt sich in Berlin, trotz starker Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtgebieten, ungebrochen fort“, heißt es. Besonders betroffen sind vor allem die sogenannten Innenstadtrandlagen. Grundlage für den Wohnmarktreport Berlin 2017 ist die Auswertung von Mietwohnungsanboten und Verkaufsofferten für Eigentumswohnungen.

Inzwischen befindet sich Berlin in Sachen Angebotsmieten auf Kurs nach oben: Im vergangenen Jahr betrug der durchschnittliche Quadratmeterpreis 9 Euro. Im Bundesvergleich ist die Hauptstadt zwar noch weit hinter Städten wie München, wo durchschnittlich 15,11 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden müssen. Doch Experten gehen davon aus, dass die Mieten in Berlin weiter anziehen.

Eigentumswohnungen in Mitte am teuersten

Ungebrochen ist der Bau neuer Wohnungen, der sich nun zunehmend von der Berliner Innenstadt auf die Außenbezirke verlagert. Ein „Neubaugürtel“ ziehe sich von Berlin-Mitte über Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg bis nach Treptow-Köpenick. Allein in diesen vier Bezirken seien zwei Drittel aller geplanten Wohnungen vorgesehen.

Wer sich für eine Eigentumswohnung in Berlin interessiert, muss tiefer in die Tasche greifen. Inzwischen stieg der Kaufpreis im Schnitt bei 3.289 Euro pro Quadratmeter – 9,6 Prozent mehr als 2016. Am teuersten ist Wohneigentum in Mitte (4.139 Euro pro Quadratmeter), Friedrichshain-Kreuzberg (3.926 Euro) und Charlottenburg-Wilmersdorf (3.713 Euro). Die größten Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen gab es in Spandau (+23,7 Prozent), Lichtenberg (+23 Prozent) und Tempelhof-Schöneberg (+21 Prozent). (gäd.)

Wohnmarkreport Berlin 2017:

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