Wer vor zehn Jahren ein Massivhaus in Bremen oder ein Fertighaus in Bremen gebaut und dafür eine Immobilienfinanzierung in Anspruch genommen hat, der musste damals das Doppelte an Zinsen zahlen. Jetzt laufen bei vielen Hypothekendarlehen die sogenannten Sollzinsbindungen aus und Bremer Hausbesitzer müssen sich für eine Anschlussfinanzierung entscheiden, teilt die Interhyp, Deutschlands größter Vermittler von privaten Baufinanzierungen, mit. Ratsam ist es daher, nicht nur mit der eigenen Hausbank über die Anschlussfinanzierung zu sprechen, sondern sich gleich mehrere Angebote einzuholen.

Wie Interhyp meldet, laufen viele Sollzinsbindungen zum Ende dieses Jahres aus. „Das ist die Chance für Eigenheimbesitzer, die Zinskosten für den Haus- oder Wohnungskredit kräftig zu senken“, sagt Michiel Goris, der Vorstandsvorsitzende der Interhyp AG. Der Vermittler privater Baufinanzierungen rät, sich von mehreren Anbietern Angebote einzuholen. Vielen Interessenten sei schließlich gar nicht bewusst, dass sie für Kreditinstitute besonders attraktive Kunden sind, denn sie hätten nach Darstellung der Interhyp AG ihre Bonität unter Beweis gestellt. Das könne die Konditionen zusätzlich verbessern, so der Kreditvermittler. Auch wenn ein Immobiliendarlehen länger als zehn Jahre läuft, besteht die Chance, eine Bank mit besseren Konditionen zu finden – nach dem Ablauf von zehn Jahren können Bremer Hausbesitzer ihren Kreditvertrag mit einer Frist von sechs Monaten kündigen.

Die Interhyp AG rät allen Hausbesitzern in Bremen, einen Blick in ihre Baufinanzierungsunterlagen zu prüfen und nachzuschauen, wann die Sollzinsbindung ausläuft. „Ist dies schon zum Jahresende der Fall, sollten sie jetzt Angebote für den Anschlusskredit einholen“, sagt Michiel Goris von der Interhyp AG. „Dann bleibt noch Zeit, um mit dem Verlängerungsangebot der eigenen Bank zu vergleichen und gegebenenfalls den Kreditgeber zu wechseln.“

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