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„Finanztest“ nahm Angebote zur Baufinanzierung unter die Lupe

In ihrer April-Ausgabe hat die Zeitschrift „Finanztest“ die Baufinanzierungsangebote von Banken und Bausparkassen verglichen: „Mit ihren Kombikrediten schlagen Bausparkassen erneut jedes Bankangebot“. Darüber hinaus haben sich im Vergleich generell die Riester geförderten Angebote als besonders lohnenswert erwiesen.

Hier wurden keine höheren Zinssätze als für vergleichbare ungeförderte Angebote verlangt. Der Staat unterstützt die Bauherren durch Zulagen oder Steuervorteile. Konkret beträgt die jährliche Grundzulage maximal 154 Euro, für Ehepaare maximal 308 Euro. Hinzu kommen pro Jahr weitere 185 Euro pro Kind, ab Geburtsjahr 2008 sogar 300 Euro.

Boom bei Wohn-Riester-Verträgen

Die positive Bewertung spiegelt sich auch in der Nachfrage der so genannten Eigenheimrente wider. Allein 2010 gab es 294.000 Neuverträge – der Gesamtbestand hat sich damit auf nunmehr 491.000 Wohn-Riester-Verträge mehr als verdoppelt. Nach Angaben des Verbandes der Privaten Bausparkassen erreicht die Eigenheimrente damit im Gesamtvergleich hinter den Versicherungsverträgen Platz zwei.Während viele Banken gern einen Bogen um diese staatlich geförderten Verträge machen, haben die meisten Bausparkassen den Wohn-Riester fest im Programm. Für ihre Konditionen verlangen die besten Anbieter unter den Bausparkassen in der Regel einen Grundstock an Eigenkapital von mindestens 20 Prozent. „Ein solches Eigenkapital ist für den Bauherrn ein wichtiger Risikopuffer“, erklärt Alexander Nothaft vom Verband der Privaten Bausparkassen. „Es schützt vor den Wechselfällen des Lebens.“ Gerade für Normalverdiener sei es enorm wichtig, solide zu finanzieren und sich nicht finanziell zu übernehmen. Die Kosten für Zins und Tilgung sollten deshalb 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens nicht überschreiten.

Gutes Plus trotz Steuerzahlung im Alter

Im Rentenalter fallen zwar Steuern auf die in einem Wohn-Riester-Vertrag geförderten Beträge an. Die Eigenheimrente ist also wie die normale Riester-Rente mit einem individuellen Steuersatz zu versteuern. Dazu werden die in der Immobilie gebundenen steuerlich geförderten Beträge auf einem Wohnförderkonto erfasst und bis zum Eintritt in den Ruhestand mit zwei Prozent jährlich verzinst. (djd/pt).

Verband der Privaten Bausparkassen e.V.
Klingelhöferstraße 4
10785 Berlin
Tel.: 030 / 59 00 91-500
Fax: 030 / 59 00 91-501
E-Mail: bausparkassen@vdpb.de

1 KOMMENTAR

  1. Also zum Grund dieser positiven Ergebnisse,der Bausparkasse denke ich schon meine Bank zu wechseln.Trotzdem moechte ich mich vorher beraten lassen,ich hoffe das der Zuzinssatz hier beim Sparen viel guenstiger und wierklich unterscheidbar gegenueber anderen Banken sind!

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