Aktuell Bau GmbH

Bausparen zählt ohne Zweifel zu den klassischen Formen, um sich den Traum vom eigenen Haus zu finanzieren. Obwohl es kaum noch nennenswerte Zinsen auf das Ersparte gibt, lohnt sich ein Bausparvertrag mitunter. Denn der Staat fördert Bausparverträge. Allerdings ist Eile geboten: Wer in den Genuss von Zulagen und Förderungen kommen möchte, muss bis Jahresende handeln. Der Bauratgeber Deutschland stellt drei interessante staatliche Zuschüsse für Bausparer vor.

Wie eh und je ist ein Bausparvertrag eine gute Möglichkeit, um auf das Eigenheim zu sparen. Nutzt man solche Instrumente wie Wohnriester, Wohnungsbauprämie oder Arbeitnehmer-Sparzulage, dann ist das Finanzierungsziel schneller erreicht. Bis zum 31. Dezember lassen sich diese Vergünstigungen für das Jahr 2017 noch in voller Höhe nutzen, erklärt die Landesbausparkasse Bayern.

Bausparen: die Wohnriester-Förderung

Richtig Geld gibt es vom Staat im Rahmen der Wohnriester-Förderung: Jeder förderberechtige Erwachsene hat Anspruch auf 175 Euro ab dem Beitragsjahr 2018, pro Kind kommen noch einmal 185 Euro. Für Kinder, die ab 2008 geboren wurden, sind sogar 300 Euro drin. „Diese Zulagen werden ohne Einkommensgrenzen gewährt“, erklärt die LBS Bayer. Sie bekomme, wer vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Brutto-Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag einzahlt, maximal jedoch 2100 Euro inklusive Zulagen. Voraussetzung: Ein Antrag bei einem Bausparanbieter. Vorteil: Förderungen werden bis zu zwei Jahre rückwirkend gezahlt. Wer bis zum 31. Dezember 2017 einen Bausparvertrag abschließt, kann also bis 2015 Ansprüche geltend machen.

Bausparen: die Wohnungsbauprämie

Die Wohnungsbauprämie ist die effektive Starthilfe für junge Sparer mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 25.600 Euro (Singles) bzw. 51.200 Euro (Verheiratete). Wer bis 31. Dezember zwischen 50 und 512 Euro (1024 Euro für Verheiratete) auf einen Bausparvertrag einzahlt, erhält 8,8 Prozent Wohnungsbauprämie für dieses Jahr – also bis zu 45,06 Euro (Singles) bzw. 90,11 Euro (Verheiratete). Aber: Die angesammelten Prämien gibt es für Vertragsabschlüsse ab 2009 nur, wenn das angesparte Geld später für wohnwirtschaftliche Zwecke, also für den Bau, Kauf oder die Modernisierung von Wohneigentum – nach Zuteilung – verwendet wird.

Bausparen: die Arbeitnehmer-Sparzulage

Arbeitgeber unterstützen Mitarbeiter oft mit sogenannten vermögenswirksamen Leistungen (vL). Mit neun Prozent Arbeitnehmer-Sparzulage fördert der Staat dabei jährliche Einzahlungen bis zu 470 Euro in einen Bausparvertrag. Das sind maximal 43 Euro im Jahr. Wer keine vL erhält, kann Teile seines Gehalts auf das Bausparkonto überweisen lassen, rät die LBS Bayern. Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf 17.900 Euro (Singles) bzw. 35.800 Euro (Verheiratete) nicht überschreiten. (ots./ gäd.)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here