arge%20baurecht_richterhammer_270px_72dpi  PVC-Böden erfreuen sich in jüngster Zeit wachsender Beliebtheit. Weil sie außerordentlich haltbar und in der Optik kaum von Laminat oder anderen Holzböden zu unterscheiden sind, werden sie auch gerne von privaten Bauherren für die Ausstattung ihres neuen Hauses gewählt. Allerdings sorgen diese Böden inzwischen auch für baurechtliche Auseinandersetzungen, so beobachtet die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein. Von PVC-Böden können nämlich erhebliche Geruchsbelästigungen ausgehen.

Das Problem entsteht, weil der PVC-Boden die in Beton und Estrich eines Neubaus noch vorhandene Restfeuchtigkeit nicht entweichen lässt. Dadurch kommt es zu einer chemischen Reaktion zwischen der Restfeuchte, dem Kleber und dem PVC. Und das, so die ARGE Baurecht, ist ein Mangel, den der Bauherr nicht akzeptieren muss. Unabhängig davon, ob ein Verlegefehler vorliegt oder das Material selbst die Ursache für die spätere Geruchsbelästigung ist, hat der Bauherr einen Gewährleistungsanspruch: Der Unternehmer schuldet die Verlegung eines mangelfreien, in diesem Falle also eines geruchsneutralen Bodens.Arbeitsgemeinschaft für Bau und Immobilienrechtim Deutschen Anwaltverein (DAV) e.V.Littenstraße 1110179 BerlinTel.: 030 / 72 61 52 – 0Fax: 030 / 72 61 52 – 1 90E-Mail: dav@anwaltverein.deHomepage der ARGE Baurecht
 

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