Aktuell Bau GmbH

hn_02x_10_2015_interhyp_baufinanzierung  Der Bau eines Einfamilienhauses kostet viel Geld. In der Regel nehmen Bauherren dafür einen Baukredit auf. Allerdings sollte man von Anfang an Mehrkosten und Bauverzögerungen in dem Konzept für eine Baufinanzierung berücksichtigen. Michael Goris, Vorstandsvorsitzender des Baufinanzierungsvermittlers Interhyp AG rät dazu, einen Puffer von rund zehn Prozent über der benötigten Summe einzuplanen. Das bewahre vor bösen Überraschungen.
Wie Michael Goris von der Interhyp AG sagt, könnten Teile des Darlehens zum Ende der Bauphase bei vielen Banken storniert werden. Ein weiterer Vorteil: Wer von vornherein mehr Geld aufnimmt, vermeidet unterm Strich eine wesentlich teurere Nachfinanzierung. Ein weiterer Tipp, sich vor bösen Überraschungen zu schützen: eine realistische Kostenschätzung. Bauherren sollten alle anfallenden Kosten gründlich auflisten, auch die Nebenkosten wie die Grunderwerbsteuer, Erschließungskosten oder Hausanschlusskosten. „Hier sollte man realistisch und nicht zu optimistisch kalkulieren“, rät die Interhyp AG.
Finanziellen Spielraum sollte man auch im Hinblick auf die Bauzeit einplanen. „Kommt es zu Verzögerungen am Bau, verschiebt sich auch die Auszahlung eines Teildarlehens“, erklärt die Interhyp. „Wenn es dann länger bis zum Abruf des Kredits dauert, werden Bereitstellungszinsen fällig“, sagt Michael Goris. Daher sollte die Wahl auf einen Darlehensgeber fallen, der eine ausreichd lange bereitstellungszinsfreie Zeit gewährt. „Momentan sind hier vereinzelt sogar bis zu 24 Monate kostenlos möglich.“

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here