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Ein eigenes Haus zu bauen oder bauen zu lassen ist für viele Familien ein Traum, der wahr werden kann. Ist das Eigenheim erst einmal fertig, steht zum Schluss die Bauabnahme an. Und da heißt es Augen auf. „Oft ist sie die letzte Chance, um Baumängel zu dokumentieren“, erklärt das Baufinanzierungsportal Baufi24.de. Sei der Bauherr unachtsam, riskiere er unter Umständen hohe Folgekosten.
„Die Bauabnahme ist ein wichtiger Teil des gesamten Bauvorganges, sowohl für den Bauherren, als auch für den Bauunternehmer“, sagt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de. „Denn wer das Haus abnimmt, bestätigt dadurch, dass der Bau vertragsgerecht ausgeführt wurde.“ Daher sei es ratsam, sich bei dem Termin Zeit zu lassen und sehr gründlich in jede Ecke zu schauen, sagt Scharfenorth. Solange das neue Eigenheim nicht vollständig abgenommen wurde und Mängel entdeckt werden, liege die Beweislast beim Bauunternehmer. Dieser müsse im Streitfall darlegen, dass er fehlerfrei und vertragsgemäß gearbeitet hat, teilt Baufi24.de mit. „Ich empfehle Kunden bei der Begehung kleinlich und detailversessen zu sein, denn die Dinge, die sie bei der Begehung nicht bemängeln, müssen sie gegebenenfalls selbst nachbessern und aus eigener Tasche zahlen“, lautet Scharfenorths Rat.
Bei größeren Missständen können Kunden die Abnahme verweigern, bei kleineren Reparaturarbeiten allerdings nicht. Vorsicht: Wird die Abnahme verweigert, nicht die restlichen Beträge an die Baufirma zahlen – dies könnte als rechtsverbindliche Abnahme vor Gericht ausgeleght werden. „Auftretende Mängel sind festzuhalten und müssen unter Angabe einer Frist schriftlich übermittelt werden“, erklärt das Baufinanzierungsportal. Mit der Abnahme des Hauses beginnt die Gewährleistungsfrist. Sie beträgt vier beziehungsweise fünf Jahre. „In dieser Zeit müssen Handwerker alle auftretenden Missstände beheben.“

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