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Holzfertighäuser machen Energieeffizienz bezahlbar

Aktuelle Untersuchungen haben ergeben, dass vor allem bei privaten Eigenheimen eine Modernisierung auf den heutigen Stand der Technik oft nicht wirtschaftlich ist, wogegen vergleichsweise günstige Neubauten mit höchster Energieeinsparung punkten können.„Die Energieeffizienz von Ein- und Zweifamilienhäusern hat enorme Fortschritte gemacht, nicht zuletzt durch die schrittweise Verschärfung der Neubaustandards“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, Dirk-Uwe Klaas. „Effizienzhäuser in Holzfertigbauweise liegen heute auf einem energetischen Niveau, das ein sanierter Altbau nur schwer und nur mit hohem Kostenaufwand erreichen kann. Zugleich sind sie für private Bauherren erschwinglich“.
 

Nach Angaben des Verbandes Privater Bauherren müssen mindestens 70 000 Euro investiert werden, um ein altes Eigenheim auf den heutigen Stand der Energieeinsparverordnung – die Mindestanforderung für ein Wohngebäude – zu bringen. Dazu kommt die langfristige Belastung durch Heizkosten. Sie hat sich nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt fast verdoppelt. So werden in einem unsanierten Altbau innerhalb von 20 Jahren mehr als 100.000 Euro buchstäblich verheizt. Ein Neubau benötigt im gleichen Zeitraum, der in etwa der Laufzeit eines Baukredits entspricht, nur rund 20.000 Euro an Heizkosten. Wer vor der Entscheidung über Bau oder Kauf steht, sollte sich die Frage stellen, ob die Differenz für die Finanzierung eines neuen Eigenheims nicht besser angelegt ist. Und vor dieser Frage stehen nicht wenige potenzielle Wohneigentümer: Fast jeder zweite Mieter kann sich vorstellen, in diesem Jahr eine Immobilie zu bauen oder zu kaufen, ergab eine Umfrage des Hamburger Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF).Noch sind rund 40 Prozent des Energieverbrauchs und 36 Prozent der Treibhausgasemissionen in der EU auf Gebäude zurückzuführen. Laut einer Studie des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) dauert es etwa 65 bis 70 Jahre, bis der vor 1980 errichtete Altbaubestand vollständig modernisiert werden kann. Grund dafür sind vor allem die hohen Investitionskosten, die Eigentümer abschrecken. „Für private Käufer könnte sich in vielen Fällen ein Neubau eher lohnen als die aufwändigen Sanierung einer vermeintlich billigen Bestandsimmobilie“, sagt BDF-Hauptgeschäftsführer Klaas.

Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF)
Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Tel: 02224 / 93 77-0
Fax: 02224 / 93 77-77
E-Mail: info@bdf-ev.de
Homepage des BDF
 

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