Eine Immobilienauktion kann für angehende Hausbesitzer eine interessante Alternative zum Neubau oder Kauf einer Bestandsimmobilie sein. Vor allem Zwangsversteigerungen versprechen künftigen Eigenheimnutzern mitunter Schnäppchen. Bei allem Preisbewusstsein sollten Interessenten aber einige Dinge beherzigen, damit die Immobilienauktion kein Reinfall wird, meint das Baufinanzierungsportal Baufi24.de

„Wird ein Objekt zwangsversteigert, liegen die Preise manchmal zehn bis 30 Prozent unter dem Verkehrswert“, berichtet Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals. So könnten gut informierte Käufer auch in Toplagen eine günstige Immobilie erwerben. Häuser und Wohnungen würden meist versteigert, wenn sich Geschiedene oder Erben nicht auf die weitere Verwendung einigen können oder Eigentümer nicht mehr dazu in der Lage sind, Kreditraten zu bedienen.

Vor Immobilienauktion informieren!

Entscheidend vor einer Immobilienauktion ist die Informationslage. Und genau das ist bei Versteigerungen von Immobilien das Problem: Oftmals kann das Objekt der Begierde nicht vorab in Augenschein genommen werden. Daher bleiben Interessenten meist nur die Unterlagen des Auktionators wie Gutachten oder Grundbuchauszug. Wer ein Haus ersteigert, muss zudem darauf achten, dass ihm das gesetzliche Recht zum Rücktritt wegen Mängeln nicht zusteht.

Kommt es doch zu einem Besichtigungstermin, sollten Interessenten im besten Fall Experten mitbringen. Dazu gehören Architekten, Bauberater oder Ingenieure. „Ist eine Besichtigung von innen nicht möglich, bleibt noch die Prüfung des Objektes von außen.“ Dazu sollten Kaufinteressenten die Immobilie zu verschiedenen Tageszeiten aufsuchen. Das hilft, mögliche Lärmstörungen einschätzen zu können. (gäd.)

Haus des Jahres 2017

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