Aktuell Bau GmbH

hn_04_02_2016_baufinanzierung  Hausbesitzer, die zwischen 2006 und 2008 ein Darlehen für das eigene Haus aufgenommen haben, müssen sich jetzt eventuell um eine Anschlussfinanzierung bemühen. „Die damals mit Zinsbindungen von 10, 15 oder 20 Jahren aufgenommenen Darlehen können innerhalb der nächsten ein bis drei Jahre zu günstigeren Konditionen verlängert oder umgeschuldet werden“, erklärt der Baufinanzierungsvermittler Interhyp AG. Ersparnis: mehrere Zehntausend Euro.

Grundsätzlich ist es so, dass Hausbesitzer nach zehn Jahren das Recht haben, ihre Finanzierung zu kündigen. „Da sich die Konditionen für Bestandskredite zwischen knapp vier bis über sechs Prozent bewegen, lässt sich bei den demnächst anstehenden oder möglichen Anschlussfinanzierungen viel Geld gegenüber dem Erstkredit sparen“, heißt es dazu von Interhyp. Aktuell liegen die Zinsen bei deutlich unter zwei Prozent.
Ein Beispiel: Wer 2006 ein zehnjähriges Immobiliendarlehen über 200.000 Euro aufgenommen hat, zahlte in den vergangenen zehn Jahren rund 4,5 Prozent Zinsen. „Nimmt der Kreditnehmer für die Restschuld Anfang 2016 ein zehnjähriges Darlehen als Anschlussfinanzierung zu 1,3 Prozent pro Jahr auf, lassen sich die Zinsen mehr als halbieren und die Tilgungszahlungen erhöhen. Die Zinskosten in diesem Beispiel verringern sich in den kommenden zehn Jahren um 39.000 Euro.
Wie groß das Einsparpotenzial ist, können Hausbesitzer im Internet über den Vergleichsrechner des Bauratgeber Deutschland ermitteln: https://www.bauratgeber-deutschland.de/baufinanzierung/zinsvergleich-baufinanzierung

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