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Altersgerechtes Wohnen in Ulm wird häufig mit einem Bungalow in Verbindung gebracht. Doch es muss nicht immer ein Umzug in ein eingeschossiges Wohnhaus sein. Viele Fertighäuser und Massivhäuser in Ulm lassen sich mit wenig Aufwand in ein barrierefreies Zuhause herrichten. So hilft ein Treppenlift dabei, schwere Hürden zu überwinden und wieder ohne Probleme in die oberen Stockwerke eines Gebäudes zu gelangen. Die Treppen sollten deshalb schon beim Einbau so gewählt sein, dass sie problemlos mit einem Lift nachgerüstet werden können, sagt die BHW Bausparkasse.

Im eigenen Haus unabhängig leben

Vor allem junge Familien denken beim Hausbau in Ulm selten daran, barrierefrei zu bauen. Aktuell ist nach Angaben der BHW Bausparkasse nur jede 20. Wohnung bzw. Haus barrierefrei gestaltet. Galt bislang der Bungalow als angepriesenes Allheilmittel, um ohne Hürden private Wohnräume zu nutzen, bedient sich die BHW Bausparkasse jetzt einer deutlich einfacheren Methode. Ein Treppenlift genügt häufig, um die allmählich kaum noch zu bewältigenden Treppenstufen problemlos zu überwinden. „Für den Lifteinbau reicht in der Regel eine Treppenbreite von 70 Zentimetern“, sagt auch Karin Dieckmann vom Verein „Barrierefrei Leben e. V.“, der online eine kostenlose Wohnberatung anbietet. Die Nachrüstung mit einem Treppenlift ist für etwa 4.000 Euro zu haben. Teurer wird es, wenn die Stufen nach oben kurvig verlaufen.

Wer in Ulm über den Einbau eines Treppenlifts nachdenkt, kann mit der Unterstützung des Staates rechnen, sagt die BHW Bausparkasse. „Das KfW-Programm Altersgerecht Umbauen fördert Treppenlifte mit zinsgünstigen Darlehen ab einem Prozent“, sagt die BHW-Finanzierungsexpertin Uta Schaller. Darüber hinaus gibt es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geartete Fördertöpfe. Die Hamburger Wohnungsbaukreditanstalt etwa gewährt einen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro für altersgerechte Umbaumaßnahmen.

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