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hn_04_07_15_lbs_4018%20allergiker  Der Umzug von einer Mietwohnung in der Stadt in ein eigenes Haus aufs Land kann für Allergiker ein Segen sein. Frische Luft und weniger Abgase sind für Menschen mit Atemwegsproblemen eine Wohltat. Baut man neu, kann ein allergikerfreundliches Haus die Beschwerden ebenfalls lindern. Doch vor dem Kauf einer Immobilie gelten für Allergiker besondere Regeln, wie der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) sagt.
Pollenallergiker sollten bereits bei der Grundstücksauswahl darauf achten, dass sich möglichst keine allergieauslösenden Pflanzen in der Nähe befinden. Jeder Betroffene wisse am besten, was ihn besonders beeinträchtigt, rät die Verbraucherschutzorganisation aus Berlin. Das können spezielle Gräser, Birken oder auch Haselnusssträucher sein, sagt Baubiologe Volker Neuert, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V. Im Eingangsbereich lasse sich ein spezieller „Schleusenraum“ vorsehen, damit die Pollen nicht in den Wohnraum gelangen. „Hausstauballergiker planen am besten eine zentrale Staubsaugeranlage ein, die den Staub gründlicher entfernt als herkömmliche Staubsauger.
Ein weiteres Augenmerk sollte auch auf die Dämmung des neuen Heims gelegt werden: „Allergene gasen aus den Baustoffen aus oder gelangen als Staub in die Innenraumluft. Deshalb sind vor allem Dämmstoffe luftdicht einzubauen, damit der darin enthaltene Feinstaub nicht in den Innenraum eindringen kann“, lautet der Rat des BSB-Experten. Für den Innenbereich seien allergikergeeignete Putze, Lehm-und Kalkputze sowie allergiegeteste Farben und Naturfarben empfehlenswert, ebenso lösemittelfreie Farben und Lacke.

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