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immoscout_mieten%20dresden_270px_72dpi  Gorbitz-Ost ist 5,50 Euro preiswerter als Innere Altstadt

In Dresden, der flächenmäßig viertgrößten Stadt Deutschlands, leben rund 517.000 Einwohner. Das Elbflorenz ist nach München die Stadt mit dem größten prozentualen jährlichen Zuwachs an Einwohnern. In der aktuellen Mietpreis-Betrachtung von ImmobilienScout24 werden derzeit die Dresdner im Durchschnitt mit sechs Euro pro Quadratmeter Kaltmiete zur Kasse gebeten. Das sind 20 Cent mehr als im Bundesdurchschnitt.

In der Hauptstadt des Freistaates Sachsen ist das Preisniveau recht moderat und stabil. Zwischen 2009 und 2010 stiegen die durchschnittlichen Angebotsmieten lediglich um 10 Cent. Die Preisspanne reicht in den 10 Ortsamtsbereichen von 5,50 bis 7,70 Euro, in den 9 Ortschaften von 5,60 bis 6,10 Euro und in den 57 Stadtteilen von 4,60 bis 10,10 Euro im Durchschnitt für einen Quadratmeter Wohnung zur Miete.

Der preisintensivste Bereich mit 7,70 Euro für einen Quadratmeter ist Loschwitz, nordöstlich der Elbe. Er ist der flächenmäßig größte und mit rund 19.000 Einwohnern der am wenigsten besiedelte. Die höchsten Mieten zahlen die Bürger im Stadtteil 41 Loschwitz/Wachwitz: 9,70 Euro. Die Standseilbahn zum Weißen Hirsch und die Bergschwebebahn, die älteste der Welt, nach Oberloschwitz sind hier beheimatet. Zu Loschwitz gehört auch die Dresdner Heide, einer der größten Stadtwälder Deutschlands.

Im Stadtzentrum liegt Altstadt mit der Frauenkirche, dem Wahrzeichen der Stadt. Im Preisranking liegt dieser Ortsamtsbereich mit 6,70 Euro an zweiter Stelle. Teuerstes Pflaster der Stadt ist der Stadtteil Innere Altstadt, der historische Stadtkern. 10,10 Euro verlangen hier die Vermieter für einen Quadratmeter. Auf der anderen Elbseite im Stadtteil Innere Neustadt sind es dagegen nur 6,90 Euro. Die Augustus- und die Carolabrücke verbinden beide.

Am preisgünstigsten bekommt man eine Mietwohnung im westlich gelegenen Cotta, nämlich schon für 5,40 Euro. Im Stadtteil Gorbitz-Ost, einer Großbausiedlung, kostet der Quadratmeter sogar nur 4,60 Euro. Das ist der preiswerteste Wohnort in der ganzen Stadt. Ähnlich sieht es in Prohlis im Südosten Dresdens aus. Hier reichen auch schon 5,60 Euro aus, um eine Wohnung zur Miete zu beziehen. Im Stadtteil Prohlis-Nord, ebenfalls durch eine Großbausiedlung geprägt, sind es gar nur 4,70 Euro.

Die meisten Einwohner hat Blasewitz auf der linken Elbseite. In dem traditionellen Wohnviertel der Dresdner Oberschicht leben über 80.000 Bürger. 6,50 Euro sind hier für den Quadratmeter zu berappen. Durch das Blaue Wunder, wie die Loschwitzer Brücke im Volksmund genannt wird, sind die Stadtteile Blasewitz mit Loschwitz/Wachwitz auf der anderen Seite des Flusses verbunden.

Der kleinste Ortsamtsbereich mit 13 Quadratmeter ist Leuben im Südosten im Elbtalkessel. Moderate 5,70 Euro kostet dort der Quadratmeter Mietwohnung. Die größte Ortschaft nach Einwohnern und Fläche ist Schönfeld-Weißig im Osten der Stadt, die zu den grünsten Großstädten Europas gehört. Für 5,90 Euro kann man sich hier einmieten und ist dann der höchsten Erhebung Dresdens, dem Triebenberg (384 m), ganz nahe. (ots)

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