Haus des Jahres 2019

Schimmel stellt ein gesundheitliches Problem dar, ist aber in Wohnungen und Häusern nicht selten. Ist das Problem erst einmal erkannt, sollte man laut Verbraucherzentrale Sachsen schnell aktiv gegen Schimmel vorgehen, um Schlimmeres zu verhindern.

„Schimmel in Wohnräumen ist nicht nur ein optisches, sondern unter Umständen auch ein gesundheitliches Problem“, erklärt Stephan Schwarzbold, Energieberater für die Verbraucherzentrale Sachsen. Allergische Reaktionen könnten eine Folge sein.

Schimmel entstehe, wenn z. B. Wände oder Decken feucht werden. Tapeten, Anstriche und poröse Baustoffe bilden zusammen mit Feuchtigkeit den Nährboden für bestimmte Pilzarten.

Einmal entdeckt, sollte man schnell gegen Schimmel vorgehen: Oberflächliche Schäden mit geringem Umfang könnten von den Betroffenen selbst beseitigt werden. Gleichzeitig sollte in jedem Fall die Ursache für den Schimmel ermittelt werden. Dazu gehören oft zu hohe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen oder von außen eindringende Feuchtigkeit.

Regelmäßig lüften, Schimmel-Risiko senken

Die Luftfeuchtigkeit könne mit regelmäßigem Lüften der Wohnung verringert werden. Das lasse sich am besten durch ein Thermo-Hygrometer kontrollieren. Aber: „Schimmelprobleme können jedoch auch bei ausreichendem Lüften auftreten“, sagt Stephan Schwarzbild. In diesen Fällen kämen Baumängel als Ursache in Frage.

Durch ausreichendes Heizen lasse sich das Risiko für die Schimmelbildung senken. „Die Raumtemperatur sollte auch in wenig beheizten Wohnräumen nicht weniger als 16 Grad Celsius betragen.“ Auch hier sei das Messen und Regulieren der Raumtemperatur zu empfehlen.

Letztlich könnte eine nachträgliche Wärmedämmung das Schimmelrisiko erheblich senken. Mit dem nachträglichen Einbau von Lüftungstechnik werde außerdem dafür gesorgt, dass Wohnräume auch bei Abwesenheit der Bewohner ausreichend mit Frischluft versorgt werden. (ots/ gäd.)

Aktuell Bau GmbH

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