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cover_test-07-2011_200px_72dpi  Stiftung Warentest kommt zu Besorgnis erregenden Ergebnissen

Im Test von Steckdosenleisten mit und ohne Überspannungsschutz hat die Stiftung Warentest beunruhigende Sicherheitsmängel aufgedeckt: Mehr als die Hälfte der Produkte hielt wichtige Grenzwerte der geltenden Sicherheitsnormen nicht ein. Mehrere Produkte erhitzten sich beispielsweise bei hohem Stromfluss stärker als erlaubt – zum Teil auf über 120 Grad Celsius. Gefahr droht bei starker Belastung, wenn solche Leisten zum Beispiel versehentlich abgedeckt werden. Unitec und das Produkt aus dem ETT-Versand hatten zudem Mängel beim Schutz vor Hitze und Feuer: Sie gingen bei der Berührung mit einem glühenden Draht in Flammen auf. Weitere Schwachpunkte waren auch einzelne Metallbügel-Schutzkontakte, die sich bei Belastung verbogen.

Von den vier geprüften Leisten mit Überspannungsschutz waren die beiden teuersten – Brennenstuhl Secure-Tec Automatic (28 Euro) und Vario Linea Akustik plus (40 Euro) – nur „mangelhaft“. Die in der Brennenstuhl-Leiste eingebaute Elektronik verabschiedete sich bei der Simulation eines Kurzschlusses mit einer Stichflamme. Beide Leisten erhitzten sich außerdem zu stark bei hohem Stromfluss.Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die „gute“ Steckdosenleiste APC Surge Protector Essential P5B-GR für 11,90 Euro mit Überspannungsschutz und integriertem 10-Ampere-Schutzschalter.Die Nutzer selbst können zur Sicherheit beitragen, indem sie die auf der Leiste aufgedruckte Belastungsgrenze einhalten und niemals mehrere Steckdosenleisten hintereinander stöpseln. Sonst kann im Extremfall ein gefährlicher Stromunfall oder ein Wohnungsbrand die Folge sein.Alle Ergebnisse gibt es in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test oder im Internet.

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