Bauherren und Hausbesitzer entscheiden sich bei Hausbau oder Modernisierung häufig für neue Heiztechnik. Eine hocheffiziente Wärmepumpe versorgt das Fertighaus oder Massivhaus nicht nur mit Wärme und warmem Wasser – sie spart im Vergleich zu einer herkömmlichen Heiztechnik auch viel Geld und schont die Umwelt. Die Initiative Wärme+ hilft Bauherren und Modernisierern dabei und erklärt, welche Wärmepumpe die richtige ist. Über eine eigens eingerichtete Förderdatenbank können Bauherren und Hausbesitzer zudem nützliche Informationen über Förderungen und Zuschüsse erhalten.

Das Prinzip einer Wärmpumpe ist so einfach wie genial: Die für die Heizung oder das warme Wasser benötigte Energie wird direkt aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Außenluft gewonnen. Die Wärmepumpe wandelt diese Energie um. „Gerade in Gebäuden mit einer guten oder sehr guten Dämmung ist die Wärmepumpe erste Wahl“, erklärt die Initiative Wärme+. Der Platzbedarf für die Heizung im Haus ist überschaubar; Kapazitäten für Tanks oder Schornstein müssen keine vorgehalten werden.

Nahezu überall einsetzbar ist eine Luft-/ Wasser-Wärmepumpe. Anders als bei der Erdwärmepumpe entfallen aufwändige Grabungen. Wegen der simplen Installation eignet sich die Luft-/ Wasser-Wärmepumpe gut für Häuser, die saniert oder modernisiert werden. „In der Regel kann hier auch das im Haus vorhandene Wärmeverteilersystem unverändert weiter genutzt werden“, erklärt die Initiative Wärme+. Für eine Sole-/ Wasser-Wärmepumpe hingegen muss eine Sonde beziehungsweise ein Erdkollektor ins Erdreich gebracht werden. Eine Wasser-/ Wasser-Wärmepumpe hingegen bedient sich des Grundwassers, dessen Temperatur das Jahr über konstant ist. Aber: Hierzu bedarf es einer Brunnenanlage, die nicht an jedem Ort möglich ist. Die Initiative Wärme+ empfiehlt auch, die Energieeffizienz einer Wärmepumpe im Auge zu behalten – das Verhältnis zwischen der aufgenommenen Umweltwärme und der Antriebsenergie sollte etwa 75 zu 25 betragen.

Der Staat erleichtert Bauherren und Hausbesitzern die Entscheidung für eine Wärmepumpe in Form von Zuschüssen, zinsgünstigen Krediten oder Fördermitteln. Welche Fördermittel konkret in Frage kommen, erfahren Interessenten tagesaktuell im Internet in einer Förderdatenbank.

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Mehr Informationen zum Thema Wärmepumpe & Heizung:

Internetportal der Initiative Wärme+

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