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Holzpellets sollten jetzt im Frühjahr gekauft werden. Nach dem langen und harten Winter sind die Pelletvorräte bei den meisten Haushalten aufgebraucht. „Nachdem die Heizsaison vorüber ist, raten wir, mit dem Füllen der Lager nicht bis zum Sommer zu warten. Denn jetzt profitieren Verbraucher beim Pelletkauf von günstigen Frühjahrspreisen“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI)

Das Heizen mit Pellets ist verglichen mit fossilen Brennstoffen oder Fernwärme auch saisonunabhängig günstig: Der Preisvorteil liegt – je nach Energieträger – zwischen 20 und 40 Prozent. „Pelletpreise bilden sich nach heimischen Marktmechanismen und unabhängig von globalen Spekulationen. Diese Unabhängigkeit kommt dem Verbraucher zugute“, sagt Bentele.

Die Versorgung mit Holzpellets war und ist trotz des langanhaltenden Winters 2009/2010 bundesweit sehr gut. Fast 70 Hersteller sorgen für ein großes Angebot. Auch in diesem Jahr hat die deutsche Pelletproduktion auf sehr hohem Niveau begonnen: Im ersten Quartal 2010 wurden rund 310.000 Tonnen hergestellt, was für eine gesicherte Rohstoffversorgung spricht. Die heimischen Produzenten erzeugten weiterhin mehr Pellets als im Inland verbraucht würden, sodass Deutschland ein Pellet-Exportland sei, so Bentele. Einhergehend mit der Zahl an Produktionsstätten hat sich ein flächendeckendes Netz von mittlerweile über 300 Pellethändlern entwickelt. Zusammen mit den Herstellern haben sie im vergangenen Herbst verstärkt Winterlager angelegt und gewährleisten so ganzjährig Versorgungssicherheit.

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