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Hausbesitzer, die auf erneuerbare Energien umstellen, bekommen ab sofort mehr Geld vom Staat: So wird die Förderung von Wärmepumpen deutlich verbessert. Im Rahmen des Marktanreizprogramms gewährt das Bundesumweltministerium künftig höhere Zuschüsse für Anlagen, die Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugen. Allerdings erhalten nur die Besitzer älterer Fertighäuser oder Massivhäuser Fördermittel für Wärmepumpen.

Seit Mitte August 2012 haben die Besitzer von Massivhäusern oder Fertighäusern ein Anrecht auf eine höhere Förderung für Wärmepumpen. Wer sich für die Installation einer neuen Anlage entscheidet, der kann bei einer Wärmeleistung bis zu 100 Kilowatt 2.800 statt bislang 2.400 Euro Zuschuss erhalten. Voraussetzung ist der Kauf einer Wasser-/ Wasser-Wärmepumpe oder einer Sole-/ Wärmepumpe. Der Einbau einer Luft-/ Wasser-Wärmepumpe mit weniger als 20 Kilowatt Heizleistung wird mit einer Förderung von 1.300 statt 900 Euro belohnt. Neu ist eine zusätzliche Förderung mit 500 Euro Zuschuss, wenn die Wärmepumpe mit einem mit einem Pufferspeicher kombiniert wird.

Konkret bedeutet die Kombination von Wärmepumpe und Pufferspeicher, dass der staatliche Zuschuss über das Marktanreizprogramm um 100 Prozent erhöht wird – von seinerzeit 900 auf aktuell 1.800 Euro. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat im Internet die aktuellen Fördersätze übersichtlich zusammengestellt.

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