Jeder kann im Handumdrehen einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und zugleich noch die eigene Haushaltskasse aufbessern. So erzeugt etwa eine Energiesparlampe mit einem Bruchteil des Stroms die gleiche Helligkeit wie eine herkömmliche Glühlampe. Während die energieeffizientere Variante bis zu 50 Prozent der Energie in Licht umwandelt, sind es bei der Glühbirne nur fünf bis zehn Prozent. Den Rest gibt sie ungenutzt als Wärme ab. Positive Folge des geringeren Stromverbrauchs ist ein reduzierter Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids.

Effizient Strom sparen

Aus Umweltschutzgründen hat daher die Europäische Union ihre Ökodesign-Richtlinie beschlossen, die bis 2013 Schritt für Schritt den endgültigen Abschied von ineffizienten Lampen vorsieht. So durften ab 1. September 2009 alle matten Glühlampen sowie Modelle mit klaren Glaskolben und mindestens 100 Watt nicht länger auf den Markt gebracht werden. Ab 1. September 2010 sollen in einem zweiten Schritt Glühlampenmodelle von mehr als 75 Watt aus den Verkaufsregalen verschwinden. Insgesamt lohnt es sich für die Verbraucher jedoch, im gesamten Haushalt auf eine energieeffiziente Beleuchtung zu setzen. „Wer in seinem Haushalt herkömmliche Lampen durch Energiesparlampen ersetzt, kann die Stromkosten für die Beleuchtung um bis zu 80 Prozent reduzieren“, erklärt Steffen Joest, Deutsche Energie-Agentur (dena).

Qualität zahlt sich aus

Der Experte empfiehlt, beim Kauf auf Qualität zu achten, um die Vorteile der Energiesparleuchten voll auszuschöpfen. Eine sogenannte Vorheizfunktion, die sich durch das minimal verzögerte Anspringen der Lampe bemerkbar macht, erhöht ihre Schaltfestigkeit und Lebensdauer. Nähere Angaben zu den Qualitätsmerkmalen finden Verbraucher auf der Verpackung der Energiesparlampen oder können diese direkt beim Händler erfragen. Wichtig für die Kaufentscheidung ist auch die genaue Lichtfarbe: Je niedriger der Kelvinwert, desto wärmer ist der Farbton der Lampe. Freunde der Gemütlichkeit entscheiden sich am besten für eine Farbtemperatur von 2500 Kelvin oder weniger und die Lichtfarbe „warmweiß“. „Neutralweiße“ oder „tageslichtweiße“ Lampen leuchten dagegen Büros oder Werkstätten passend aus.
(djd/pt)

TEILEN
Vorheriger ArtikelElektroinstallation
Nächster ArtikelDie Sonne anzapfen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here