Aktuell Bau GmbH

Statistisch gesehen werden die Deutschen immer älter. Doch die zunehmende Veralterung der Gesellschaft schlägt sich bislang kaum in altersgerechten Wohnformen für Senioren nieder. Nach Angaben der Initiative ELEKTRO+ ist nur knapp ein Prozent des Wohnraums in Deutschland auch barrierefrei beziehungsweise barrierearm. ELEKTRO+ beruft sich hierbei auf Zahlend es Bundesbauministeriums. Wer ein Haus neu baut oder modernisiert, ist gut beraten, auch die Elektroninstallationen an die Bedürfnisse des Alters anzupassen. ELEKTRO+ hat fünf Beispiele zusammengestellt.

Rauchmelder: Weil bei älteren Menschen das Wahrnehmungsvermögen und die Reaktionszeit nachlassen, sollten Rauchmelder installiert werden. Untereinander vernetzt schlagen sie sofort Alarm, wenn eine Herdplatte oder eine Kerze ein Feuer auslösen. Türkommunikation: Senioren gehen immer wieder ungebetenen Gästen auf den Leim – um sich von vornherein vor Fremden zu schützen, empfiehlt ELEKTRO+ den Einbau einer Türkommunikation mit Bildübertragung. Bewegungsmelder: Sie haben den Vorteil, dass sie sofort für Licht sorgen, falls nachts die Blase drückt. Die umständliche Suche nach dem Lichtschalter entfällt.

Auch bei der Installation von Schaltern und Steckdosen gibt es einiges zu beachten – vor allem bei Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind. So sollten Schalter in 85 Zentimetern Höhe angebracht werden, Steckdosen in 40 Zentimetern Höhe. Wahre Hilfe im Alter garantiert auch Gebäudesystemtechnik – vernetzt und automatisiert steuert sie Rollläden, Heizung oder Licht.

Elektroinstallation bei Bauratgeber Deutschland:

Intelligente Rollladensteuerung
Blitzgefahr nicht unterschätzen
FI-Schalter schützen Leben

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here