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Die Baufinanzierung ist ein komplexes Thema. Schließlich geht es darum, sich von Banken eine größere Summe für das Traumhaus zu leihen. Für Bauherren, die eine Baufinanzierung in Anspruch nehmen wollen, ist eine gute Vorbereitung daher unerlässlich. Worauf zu achten ist, verraten drei Baufinanzierungsexperten im Gespräch mit dem Bauratgeber Deutschland.
Martin Böhmert von der Bausparkasse LBS rät zunächst, die eigene Lebensplanung zu reflektieren. „Dazu gehören Veränderungen im Job oder die Familienplanung.“ Für den Besuch beim Baufinanzierer sollte man auf jeden Fall aktuelle Einkommensnachweise oder Gehaltszettel parat haben, bei Miet- oder Pachteinnahmen auch entsprechende Unterlagen darüber. „Für die Selbstständigen ist es etwas umfangreicher, da ist es gut, wenn man für die letzten zwei/ drei Jahre Nachweise in Form von Steuerbescheiden erbringen kann beziehungsweise Betriebswirtschaftliche Auswertungen oder Gewinnermittlungen.“

Was im Monat übrig bleibt, sollte man für den Hausbau sparen

Anja Dressel, Baufinanzierungsexpertin der Berliner Sparkasse, empfiehlt für das erste Gespräch einen Kassensturz. „Tragen Sie die Summen zusammen, die Sie monatlich als feste Belastung haben.“ Hilfreich sei es, anhand der Kontoauszüge zusammenzutragen, was man monatlich an Geld benötigt. Ralf Wittwer, Regionalverkaufsleiter der Wüstenrot AG, rät Bauherren, sich mit ihrer Einnahme- und Ausgabe-Situation zu beschäftigen. Bauherren sollten überlegen, wie viel sie im Monat bereit wären, für ein eigenes Haus oder eine eigene Immobilie zu zahlen.

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