Küchengestaltung – so peppen Sie Ihre Küche auf

Auf der Suche nach inspirierenden Ideen für eine neue Küchengestaltung? Manchmal kann man seine alte Küche einfach nicht mehr sehen. Doch einfach alles auszutauschen und eine neue Einbauküche zu kaufen, auch wenn die alte Küche noch gar nicht so alt ist, das bringt man nicht immer übers Herz oder es scheitert am Budget. Die gute Nachricht: Für eine neue Küchengestaltung brauchenSie nicht gleich die ganze Küche auszutauschen. Mit den folgenden Tipps zur Küchengestaltung bringen Sie im Nu frischen Wind in Ihre Küche

Küchenfronten und Arbeitsplatte neu gestalten

Um die Küche optisch zu verändern, muss man bei der Küchengestaltung nicht gleich alle Küchenmöbel austauschen, sondern man kann die Küchenschränke auch einfach aufmöbeln. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

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  • Küchenschränke streichen

    Wer seine Küchenfronten nicht mehr sehen mag, der kann sie mit Farbe aufpeppen. Dazu werden die Fronten einfach geschmirgelt und dann in der ausgewählten Farbe gestrichen. Dabei sollten Sie darauf achten, ob die Farbe auch für das Material der Küchenfronten geeignet ist. Am leichtesten lassen sich Holzfronten streichen. Dazu wählt man für die neue Küchengestaltung einfach einen Holzlack nach Belieben aus und trägt ihn mit einer Lackrolle auf. Aber auch Kunststofffronten können mit bestimmten Farben gestrichen werden. Küchenfronten aus Glas oder Edelstahl sind fürs Streichen hingegen nicht geeignet.

  • Küchenmöbel mit Folie bekleben

    Traut man sich das Streichen der Küchenfronten nicht zu oder will die Küche später wieder in den Urzustand versetzen, können die Küchenfronten mit Möbelfolie beklebt werden. Solche Folie gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Designs, wobei man sich beim Bekleben genau an die Gebrauchsanleitung halten sollte, damit die Folie keine Blasen wirft. Um die Küchenschranktüren mit Folie zu bekleben, schraubt man zunächst die Griffe ab und bringt dann die Folie an. Wer mag, kann eine Fläche auch mit Tafelfolie bekleben, die man anschließend mit Notizen beschriften kann. Das Bekleben mit Folie als raffinierte Küchengestaltung ist für ebene Küchenfronten aus allen Materialien geeignet. Hat eine Landhausküche Fräsungen auf den Schranktüren, eignet sich diese Methode nicht.

  • Neue Küchenfronten anbringen

    Wer handwerklich nicht so geschickt ist oder sich bei der Küchengestaltung einfach weniger Arbeit machen möchte, der kann die Küchenfronten auch einfach komplett austauschen. Küchenfronten in Standardmaßen sind oft günstig zu haben. Müssen sie erst nach Maß angefertigt werden, muss man hingegen tiefer in die Tasche greifen. Da man die Korpusse aber nicht mit austauscht, ist der Austausch der Fronten auf jeden Fall günstiger als der Ersatz der ganzen Einbauküche. Vielleicht reicht es auch schon, nur einige Küchenfronten auszutauschen und dadurch mehr Pepp in die alte Küche zu bringen. Durch eine Kombination verschiedener Farben kann man raffinierte Effekte erzielen, etwa wenn man die zwischen die schlichtweißen Schranktüren ein paar knallrote oder schwarze mischt oder nur die Fronten der Hängeschränke austauscht.

  • Arbeitsplatte austauschen

    Die Arbeitsplatte ist in der Küche großen Belastungen ausgesetzt, was man ihr leider oft schnell ansieht. Deshalb lohnt es sich manchmal, über einen Austausch der Arbeitsplatte nachzudenken. Denn dann kann man gleichzeitig auch die Optik der Küche verändern. Eine weiße Küche wirkt mit einer Birkenholzarbeitsplatte ganz anders als mit einer Laminatplatte in knalligen Farben oder mit einer massiven Granitarbeitsplatte. Wichtig ist, dass man die neue Arbeitsplatte möglichst in der gleichen Stärke kauft und sie passgenau zuschneidet oder zuschneiden lässt. Vom Bekleben oder Streichen der alten Arbeitsplatte sollte Abstand genommen werden, da die aufgebrachte Farb- oder Folienschicht den hohen Anforderungen an eine Arbeitsplattenoberfläche wahrscheinlich nicht standhalten wird.

Küchenwände und -decken neu gestalten

Wenn Ihnen Ihre Einbauküche eigentlich noch gut gefällt und Sie sich bei der Küchengestaltung lieber nicht an Ihren Küchenschränken vergreifen wollen, können Sie Ihre Küche auch durch neue Wand- und Deckenfarbe optisch verändern.

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Foto: Fotolia /arsdigital
  • Küchendecke streichen, verzieren oder verkleiden

    In der Küche lagert sich viel Schmutz und Dreck ab – besonders an der Zimmerdecke. Deshalb sehen weiß gestrichene Decken in der Küche schnell unansehnlich aus. Soll es schnell gehen, können Sie die Küchendecke einfach in Ihrer Lieblingsfarbe streichen. Oder Sie peppen die Küchendecke mit Stuck auf. Dabei gibt es auch für die Küchengestaltung inzwischen auch leichte Stuckelemente aus Kunststoff, die ganz einfach an die Decke geklebt und dann übergestrichen werden können. So sind sie kaum von echtem Stuck zu unterscheiden. Schön sind auch Holzpaneele, die man in der Küche unter der Decke montiert, um ein wohnliches Ambiente zu schaffen. Solche Holzdecken passen besonders gut zu Landhausküchen, erfordern aber etwas mehr handwerkliches Geschick als das einfache Streichen der Zimmerdecke. Wichtig ist, dass die Decke nicht zu dunkel gestaltet wird, denn dann wirkt der Raum gedrungen und klein.

  • Küchenwände tapezieren und/oder streichen

    Auch die Küchenwände sind tagtäglichen starken Belastungen in der Küche ausgesetzt. Fingerspuren, Fettspritzer und Dünste lassen sie schnell schmuddelig aussehen, sodass bald eine Auffrischung nötig ist. Die Küchenwände können Sie entweder mit Raufaser tapezieren und nach Belieben überstreichen oder Sie wählen für Ihre neue Küchengestaltung eine gemusterte Tapete ganz nach Ihrem Geschmack. Dabei müssen Sie nicht unbedingt alle Wände gleich gestalten, sondern können auch nur eine Wand betonen oder mit einer Tapetenborte Akzente setzen. Auch hier gilt: Die Farben nicht zu dunkel wählen, da die Küche sonst kleiner wirkt.

Abgestimmte Wohnaccessoires kombinieren

Um der Küche ein neues Aussehen zu verleihen, muss man sich nicht unbedingt an Wände und Möbel wagen. Auch kleine Veränderungen haben oft eine verblüffende Wirkung.Nachfolgend finden Sie ein paar Beispiele, wobei Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt sind:

  • Mit blauen Küchengardinen und maritimer Deko verwandeln Sie Ihre Küche in ein erfrischendes Urlaubsparadies.
  • Mit zarten Blümchengardinen, pastellfarbenen Stuhlkissen und einer bestickten Tischdecke zaubern Sie im Nu einen Hauch von Romantik in die Küche.
  • Mit Bistrogardinen, alten Blechschildern und anderen Vintage-Accessoires sorgen Sie bei der Küchengestaltung für eine nostalgische Stimmung.
  • Ausschließlich schwarze und weiße Wohnaccessoires in gradlinigem Stil unterstreichen den modernen Charakter der Küche, wobei durchaus auch mit knalligen Farbakzenten als Kontrast gespielt werden kann.
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Lichtakzente bei der Küchengestaltung setzen

Die Wirkung von Licht sollte man bei der Küchengestaltung nicht unterschätzen. Wirkt Ihre Küche trübe und dunkel, kann das einfach auch an den schlechten Lichtverhältnissen liegen. Für den Essbereich wählen Sie am besten eine schicke Leuchte, die den Esstisch ausreichend ausleuchtet – für einen sanften Morgen und fürs Candle-Light-Dinner am besten sogar dimmbar. Für den Arbeitsbereich haben sich LED-Lampen bewährt, die nicht nur die Arbeitsplatte gut ausleuchten. Sie werden oft unter die Hängeschränke der Küche montiert und spenden dadurch das Licht genau da, wo sie es beim Arbeiten in der Küche brauchen, setzen aber gleichzeitig auch schön Lichtakzente, wenn Sie zum Beispiel die prall gefüllte Obstschale mit frischen Früchten beleuchten. Allgemein gilt: Besonders angenehm wirkt immer eine Mischung aus direkter und indirekter Beleuchtung.

Fazit

Wenn Ihnen Ihre Küche nicht mehr gefällt, müssen Sie nicht gleich die kompletten Küchenmöbel austauschen. Denn für eine weniger aufwändige und günstigere neue Küchengestaltung gibt es zahlreiche Alternativen. Um eine Küche wirkungsvoll aufzupeppen, können Sie unter anderem zu folgenden Maßnahmen greifen:

  • Küchenfronten streichen, bekleben oder austauschen
  • Arbeitsplatte austauschen
  • Küchendecke streichen, verzieren oder verkleiden
  • Küchenwände streichen oder tapezieren
  • Abgestimmte Wohnaccessoires kombinieren
  • Lichtakzente bei der Küchengestaltung setzen

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