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Staat fördert Mikro-KWK-Anlagen ab April

Wärme erzeugen und gleichzeitig Strom produzieren: Das ist das Prinzip so genannter Mikro-KWK-Anlagen. Über eine so genannte Kraft-Wärme-Kopplung sind ökologisch und ökonomisch effizient. Ab dem 1. April gibt es vom Staat Zuschüsse zu diesen Anlagen, um Hausbesitzern einen Anreiz zu geben, auf effiziente Energieformen umzusteigen. Michael Boll, der Geschäftsführer der SenerTect, einem der führenden Hersteller von Mikro-KWK-Anlagen, begrüßt die neuen Zuschüsse, die der Staat in Aussicht stellt: „Die Politik hat erkannt, dass ein Umdenken in der Energieversorgung und die Verbreitung der KWK-Technik nur durch entsprechende Impulse zum flächendeckenden Erfolg führen können.“

Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung auf bundesweit 25 Prozent steigen. Laut einer neuen Richtlinie des Bundesumweltministeriums ist die Errichtung einer Anlage förderfähig, die bis 20 Kilowattstunden Energie erzeugt. Bevor der Antrag gestellt wird, darf jedoch keine Anlage gekauft worden sein. Beratung und Planung hingegen sind im Vorfeld zulässig.

Bei der SenerTec trifft es konkret die Anlagen Dachs und Dachs Stirling SE. Die Fördermittel hierfür liegen zwischen 1.500 und 2.550 Euro. Mit den Anlagen werden Strom und Wärme dezentral erzeugt. „Das neue Förderprogramm bringt der ökologisch wie ökonomisch effizienten KWK die nötigen Anreize“, sagt SenerTec-Geschäftsführer Michael Boll.

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