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Wohneigentum: Warnung vor zu hohen Renditen

BaltDie eigenen vier Wände gelten für viele Deutsche immer noch als nachhaltige, vor allem aber krisensichere Geldanlage. Wer sein Erspartes in eine Immobilie investieren möchte, sollte jedoch nach Ansicht des bayerischen Immobiliendienstleisters PlanetHome vorsichtig sein. Vor allem Erstanlegern ist angeraten, vor dem Kauf von Immobilien auf das Rendite-Risiko-Profil eines Wohnimmobilieninvestments zu achten. „Viele tappen in die Renditefalle und verwechseln Brutto- und Nettorendite“, erklärt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG in der bayerischen Landeshauptstadt München.

Es sind vor allem die Renditeversprechungen windiger Immobilienverkäufer, die Privatanleger überlegen lassen: Offerten von bis zu sieben Prozent Rendite wirken auf den ersten Blick attraktiver als Geldanlagen auf dem Sparbuch mit einer Verzinsung von 1,5 Prozent. „Doch vielen ist dabei gar nicht klar, dass es sich dabei um die Bruttorendite handelt“, sagt Robert Anzenberger von der PlanetHome. Denn von der beworbenen Bruttorendite gehen alle Zusatzkosten einer Immobilie ab. Erwerbsnebenkosten, Instandhaltungskosten oder auch Kosten für die Hausverwaltung schmälern den Gewinn schnell. Bei einer Fremdfinanzierung kommen die Darlehenszinsen oben drauf.

Entscheidend für den Erwerb einer Immobilie ist nach Ansicht der Experten auch der Standort. Als attraktiv gelten Gegenden, in denen bereits jetzt Wohnungsknappheit herrscht – eine gute Voraussetzung, um beispielsweise Wohnungen in einem Einfamilienhaus zu vermieten und dadurch einen Gewinn zu erzielen.

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