Erschließung, Bauantrag und Notar kosten Geld

Ein Haus kostet Geld – allerdings sollten Bauherren nicht nur für den Bau die notwendigen finanziellen Mittel parat haben, sondern auch an die so genannten Nebenkosten denken. Leider vergessen unerfahrene Auftraggeber diesen Part allzu häufig und sind am Ende entsetzt, dass es nicht allein mit der Finanzierung des Baukörpers getan ist.

Es ist also wichtig, auch die Kosten im Auge zu behalten, die neben dem Hausbau anfallen. Beim Grundstückskauf müssen auch Posten für Makler, Notar und Grundbuch berücksichtigt werden. Erschließungskosten fallen in der Regel in Wohngegenden am Stadtrand an, die lediglich über unbefestigte Wege erreichbar sind – hier können Kommunen, je nach Lage, Erschließungsbeiträge unter anderem für den Anschluss an Versorgungsnetze verlangen. Auch die Gestaltung der Außenanlagen – also des Gartens, der Pkw-Stellplätze oder eines Gartenhäuschens – sollten Eingang in die Kalkulation finden.

Richtig teuer wird es noch einmal bei den so genannten Baunebenkosten. Darunter zählen die Grunderwerbsteuer, die Kosten für die Baugenehmigung, Vermessung und Architektenhonorare, Bauleitung sowie Erschließung (Wasser, Abwasser, Strom ). Auch für Versicherungen rund um die Baustelle und die Bauarbeiten muss genügend Geld vorhanden sein. Seriöse Bauträger weisen bereits vor dem Kauf eines Hauses mit Grundstück auf alle Posten hin, mit denen Bauherren rechnen müssen.

Um diese Kosten geht es konkret:

Grunderwerbssteuer: Die Höhe variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 und 7 Prozent des Gesamtpreises
Gebühren für Baugenehmigung: Die Höhe richtet sich danach, wie groß und umfangreich ein Massivhaus oder Fertighaus geplant wird
Maklergebühren: Sie liegen zwischen 2 und 7 Prozent
Gebühren für Notar: richtet sich nach Wert und Umfang des Rechtsgeschäfts und orientiert sich am Kaufpreis

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