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Gut versichert ins Eigenheim

Die wichtigsten Policen für Bauherren

Baubesprechung Der Bau eines Hauses ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens. Viele Risiken auf dem Weg zum Eigenheim lassen sich durch sinnvoll zusammengestellte Versicherungen minimieren. Wie bei allen Verträgen ist auch hier das Kleingedruckte entscheidend. Sonst kann es passieren, dass typische Schadensfälle nicht oder nur unzureichend abgedeckt sind. Die Hilfe unabhängiger Sachverständiger von Verbraucherschutzorganisationen wie dem Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) gibt Sicherheit.

Schäden den Schrecken nehmen

Ersatz für Unwetterschäden, Diebstahl oder mutwillige Zerstörungen während der Bauzeit leistet die Bauleistungs- oder Bauwesenversicherung. Genau prüfen sollte man, welche Schäden dabei enthalten sind und ob die Höhe der Versicherungssumme auch Architektur- und Ingenieurleistungen sowie Anbauten umfasst. Sinnvoll ist diese Absicherung auch bei größeren Modernisierungsarbeiten im Bestand. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung wiederum deckt Haftpflichtschäden an Personen, Sachen und Vermögen ab. Die empfohlene Mindestversicherungssumme liegt bei drei Millionen Euro, besser sind fünf Millionen Euro. Prüfen sollte man die meist bereits vorhandene Privathaftpflicht: In sehr guten Tarifen kann das Haftpflichtrisiko aus privaten Bauvorhaben nämlich schon enthalten sein.

Bauhelfer absichern

Ansprechpartner für den Versicherungsschutz von Bauhelfern ist in der Regel die Bauberufsgenossenschaft. Bauherr und Ehegatte sind bei Eigenleistungen hier aber nicht mitversichert - ob anderweitiger Schutz durch Unfallversicherungen besteht, sollte man daher unbedingt prüfen. Bei einer umfangreichen Beteiligung von Bauhelfern kann sogar eine private Bauhelferversicherung sinnvoll sein. Wer bereits vor Baubeginn seine Wohngebäudeversicherung abschließt, bekommt den Schutz gegen Feuerschäden bis zum Bezug des Hauses meist beitragsfrei dazu. Die Feuerrohbauversicherung kann auch in die Bauwesenversicherung eingeschlossen werden, sie kostet dann allerdings extra.

Das unterschätzte Risiko

Der Hausrat ist bei gut 75 Prozent der deutschen Haushalte abgesichert. Eine Versicherung für Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit besitzt dagegen nur rund ein Viertel der dafür in Frage kommenden Erwachsenen. Dieses Risiko wird also stark unterschätzt. Gerade wer noch jahrelang den Kredit für sein Eigenheim bedienen muss, sollte daher dafür sorgen, dass er seinen Zahlungsverpflichtungen auf jeden Fall nachkommen kann und nicht Gefahr läuft, schlimmstenfalls das Haus an die Bank zu verlieren. (djd/pt)

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