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Nur zahlen, was gebaut ist

VPBBeim Zahlungsplan im Bauvertrag kollidieren oft die Interessen. Unternehmer müssen wirtschaftlich kalkulieren und Gewinn erzielen. Bauherren wollen und sollen nur das zahlen, was tatsächlich gebaut wurde.

Da keine gesetzlichen Regelungen zu Zahlungsplänen existieren, können sie in Struktur, Höhe und Anzahl der Abschlagzahlungen erheblich differieren. Ist das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung unausgewogen, werden private Bauherren benachteiligt.


Deshalb müssen Vertragsangebote und Zahlungspläne ohne Zeitdruck geprüft und gegebenenfalls nachverhandelt werden. Risikovoll ist, sich auf „Vorkasse“ einzulassen, das heißt, noch nicht erbrachte Bauleistungen zu bezahlen. Abschlagzahlungen - mit angemessener Zahlungsfrist von acht bis zehn Werktagen zur Überprüfung des Bauwerkes - sind nur nach tatsächlichem Bautenstand zu leisten.

Private Bauherren sollten bei auftretenden Baumängeln zudem ihr Zurückbehaltungsrecht in Höhe des Zweifachen der voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten nutzen. Eine Sicherheitsleistung des Unternehmens für die Fertigstellung des Bauvorhabens zu vereinbaren, mindert das Risiko.

Bauherren-Schutzbund e. V.
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