Mit der Wahl der richtigen Fenster den Energiebedarf des Hauses senken

Fenster
Fenster gelten oft als Schwachstelle von Gebäuden. Viel Wärme und Energie gehen verloren, in der heutigen Zeit kostbares Geld. Energieverluste durch alte und undichte Fenster verursachen enorme Heizkosten.
Moderne Fenster aus Wärmeschutzglas, moderne Rahmen und Dichtungen halten die Wärme im Raum, senken die Heizkosten und sparen bares Geld.

Passive Nutzung der Sonne

Jeder Hausbesitzer hat Interesse den Energiebedarf seines Gebäudes gering zu halten.
Dabei kann die passive Nutzung der Sonne einen wertvollen Beitrag leisten.
Möglichst viel Sonnenwärme über die Fensterflächen ins Innere zu lassen heißt das Prinzip. Eine optimale Planung ist hierfür natürlich vorausgesetzt. Ein nach Süden gerichtetes Fenster bringt mehr Sonnenwärme ein als ein nach Norden ausgerichtetes Fenster.

Wärmeschutzglas

Um die passive Sonnenwärme optimal nutzen zu können bedarf es natürlich auch einer ordentlichen Fensterverglasung.
Ein Wärmeschutzglas besteht aus mehreren Komponenten. Da wären zuerst einmal die Glasscheiben (2 oder 3, je nachdem ob Doppel- oder Dreifachverglasung). Zwischen den verschiedenen Glasscheiben befinden sich sogenannte Randstege. Ein Spezialprofil bildet das Kernstück dieses Randverbunds. Dieses wird dann über eine Dampfsperre und ein Dichtmittel mit den Scheiben verklebt. Die Zwischenräume sind meist mit einem Edelgas gefüllt.

Eine Doppelscheibenisolierverglasung hat einen 60 Prozent geringeren Wärmeverlust als eine Einfachverglasung. Bei einer Dreifachwärmeverglasung liegt dieser Wärmeverlust bereits bei 85 Prozent.

Der richtige Fensterrahmen

Zum vernünftigen Fensterglas gehört natürlich auch der passende Fensterrahmen, der ja nach Fenster bis zu 30 Prozent des Fensters ausmachen kann.
Selbst ein gutes Wärmeschutzglas kann mit einem schlecht dämmenden Rahmen bis zu 25 Prozent seiner Dämmeigenschaft einbüßen. Fensterrahmen sind heutzutage meist aus Holz, Kunststoff oder Aluminium. Am meisten verbreitet sind Kunstsoff- oder Holzrahmen.

Heizkosten sparen

Bei den heutigen Öl- und Gaspreisen kann man mittelfristig gerechnet schon ein kleines Vermögen an Heizkosten einsparen, ein kleines Vermögen das einfach durch Heizkörper und Schornsteine verpufft.
Je nach Fenstermodell kann der Einbau neuer und energiesparender Fenster 200-400 € pro Quadratmeter kosten. Die Kosten für die Sanierung in einem kleinen Einfamilienhaus steigen so recht schnell in die Höhe, aber meist gibt es staatliche Zuschüsse für eine Sanierung oder vergünstigte Zinsen bei der Aufnahme von Renovierungskrediten für Energiesparmaßnahmen.

Am Wärmedurchgangskoeffizient, auch U-Wert genannt, kann man erkennen ob eine Fenstersanierung rentabel ist. Hat ein Fenster nur wenige Scheiben, fällt der U-Wert schlecht aus. Ein Fenster mit nur einer Glasscheibe hat im Durchschnitt einen hohen U-Wert der zwischen 5 und 6 liegt, der einen hohen Wärmeverlust nach außen mit sich bringt. Ein Fenster mit doppelter Isolierverglasung ohne Gasfüllung (70er und 80er Jahre) bringt es durchschnittlich auf einen U-Wert von etwa 2,7. Neue Fenster mit einer dreifachen Wärmeschutzverglasung kommen auf einen U-Wert der zwischen 0,6 und 1 liegt. Im Schnitt lassen sich rund 1,2 Liter Heizöl mit der Senkung des U-Wertes von 0,1 pro Quadratmeter Fensterfläche einsparen. Bei einem Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von ca 180m² aus den 90er Jahren lassen sich mit modernen energiesparenden Fenstern bis zu 400 Liter Heizöl einsparen. Bei einem Einfamilienhaus, Baujahr 1980, kann sogar eine Heizölersparnis von bis zu 700 l pro Jahr erzielt werden

Bei den heutigen Heizkosten und den möglichen Energieeinsparungen hat sich der Austausch aller Fenster in einem Einfamilienhaus bereits nach 10 bis 15 Jahren amortisiert.

Quelle: www.inoutic.de

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